{"id":89,"date":"2021-01-08T20:20:36","date_gmt":"2021-01-08T20:20:36","guid":{"rendered":"https:\/\/rheinklaenge-gey.de\/index-new.php\/?page_id=89"},"modified":"2022-03-17T01:36:19","modified_gmt":"2022-03-17T00:36:19","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rheinklaenge-gey.de\/index-new.php\/?page_id=89","title":{"rendered":"Chronik 1"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Der MV &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; Gey eV 1927 hat in den 94 Jahren seines Bestehens eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich gebracht. Einen Einblick in die Geschichte und wie alles begann, sollen Ihnen die nachfolgenden Seiten geben.<\/p>\n<p>Nach Beendigung des ersten Weltkrieges normalisierte sich das Leben so langsam und verlief wieder in den gewohnten Bahnen. Es wurden wieder Feste gefeiert, so wie es fr\u00fcher \u00fcblich war, auch das Sch\u00fctzenfest und die Kirmes. Hierbei wurde die Musikkapelle von den beiden Geyer Spielleuten, Johann Adels und Johann Jakobs beim Festzug und in den Tanzpausen, welche durch Trommel- und Fl\u00f6tenspiel ausgef\u00fcllt wurden, unterst\u00fctzt. Zu Ihnen gesellte sich im Jahre 1927 noch Jakob Poll. Diese Drei nahmen sich zum Ziel einen Spielmannszug zu gr\u00fcnden. Aufgrund der Armut die in dieser Zeit herrschte, schloss man sich zun\u00e4chst der Freiwilligen Feuerwehr Gey an, da auf diesem Wege eine beh\u00f6rdliche Unterst\u00fctzung bei der Anschaffung von Instrumenten erwartet werden durfte. Schon bald meldeten sich viele junge M\u00e4nner des Ortes, die die notwendige Begeisterung mitbrachten, um mit den ersten Ausbildern Johann Adels und Jakob Poll zu beginnen. Der Wunsch nach Selbst\u00e4ndigkeit und freier Entfaltung als Spielmannszug wuchs, und so l\u00f6ste man sich im Jahre 1929 von der Feuerwehr um k\u00fcnftig als Trommler- und Pfeifercorps &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; Gey fortzubestehen. Dieser Name wurde abgeleitet nach dem damaligen &#8222;Marsch 3&#8220; der den Titel &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; trug. Das so getaufte Corps verf\u00fcgt heute noch \u00fcber das Notenblatt, das unerkl\u00e4rlicherweise mit: Stettin, den 10.August 1937, datiert ist. Die damaligen Beh\u00f6rden waren von dieser Idee jedoch nicht begeistert, und beschlagnahmten die Instrumente als Ihr Eigentum. Trotz der Not und Mittellosigkeit der Mitglieder fand man einen Weg, der dem Corps wieder die Erf\u00fcllung seiner W\u00fcnsche n\u00e4her brachte.<\/p>\n<p>Der sonnt\u00e4gliche Fr\u00fchschoppen, zu dem sich alle trafen, sollte dies bewirken. Jeder durfte f\u00fcr ein Bier und ein paar Zigaretten sein Geld behalten, das \u00fcbrige Geld wurde in einen rund gehenden Hut gelegt, eine heute fast unvorstellbare Sache. Begeisterung und freiwillige Opferbereitschaft wurden zum Fundament des Corps, dem eine steile Aufw\u00e4rtsentwicklung nun gesichert schien. So dauerte es eine ganze Zeit, ehe man wieder \u00fcber Instrumente verf\u00fcgte und an kirchlichen und weltlichen Festtagen in Gey und den Nachbarorten mit 15 Aktiven teil-nehmen konnte. Im ganzen Kreisgebiet wurde das Corps mit seiner Musik bekannt und verf\u00fcgte im Jahre 1934 bereits \u00fcber 20 Aktive. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges wurde das Corps wiederum vom Schicksal hart getroffen. Die Einstellung des Spielbetriebes beendete jh die erfolgreiche Aufbauzeit. Elf aktive Mitglieder des Corps kehrten nicht mehr zur\u00fcck. Ihnen gilt wie allen unseren Verstorbenen unser Dank und unsere Anerkennung. Nach Beendigung der Kriegswirren durfte das Tambourcorps &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; Gey als erstes Corps im Kreis D\u00fcren mit Genehmigung der Milit\u00e4rregierung vom 24.08.1948, die Spielt\u00e4tigkeit wieder aufnehmen. Unter dem Vorsitzenden Josef Zeitz und Tambourmajor Rainer Paulus wurde das Corps neu aufgebaut und das Trommel- und Fl\u00f6tenspiel wieder ge\u00fcbt. Ordnung und Disziplin standen immer an erster Stelle des Corps. Dazu geh\u00f6rten z.B. die regelm\u00e4\u00dfige Teilnahme an den \u00dcbungsstunden, eine saubere Uniform und ein exaktes Spiel. Ebenso aber auch folgender 3. Punkt des Nachtrages zur Satzung vom 7. August 1949: Alle Mitglieder, die bei einem Wecken fehlen, haben sofort eine Strafe von DM 2,&#8211; zu entrichten. Dar\u00fcber mag man heute sicherlich lachen. Der Erfolg stellte sich in den Folgejahren ein, als man 1951 \/ 1952 die Kreismeisterschaft erringen konnte. 1954 spielte man erstmals zu Karneval in K\u00f6ln auf einer Kappensitzung. Glanzvoller H\u00f6hepunkt des Jahres 1952 war das 25-j\u00e4hrige Bestehen am 24. und 25. Mai. An diesem Fest konnten noch alle Gr\u00fcnder und 22 Mitglieder aus dem Gr\u00fcndungsjahr 1927 teilnehmen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\">Pressebericht aus dem Jahr 1954: <b>Gey im K\u00f6lner Rosenmontagszug<\/b><\/span><\/p>\n<p><i>Gey.\u00a0 Das Tambourkorps &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; aus Gey wird in diesem Jahre an der Spitze des Rosenmontagszuges maschieren. Es wurde au\u00dferdem f\u00fcr die Teilnahme an zwei gro\u00dfen Prunksitzungen verpflichtet. Unter seinem Tambourmajor Rainer Paulus waren die Geyer Trommel- und Pfeiffenm\u00e4nner bereits in K\u00f6ln, um auf der Karnevals-&#8222;Kammer&#8220; ihre schmucken Uniformen in Empfang zu nehmen. Anschlie\u00dfend begann die K\u00f6lner Prinzengarde ihre Karnevalsveranstaltungen mit einem Fackelzug, zu dem die Geyer ebenfalls mit aufspielten. Der Kapellmeister der K\u00f6lner Prinzengarde, Christian Reuter, der mit seinem Orchester auch in D\u00fcren kein Unbekannter ist, hatte das Geyer Tambourcorps &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; das im Jahre 1952 Kreismeister im D\u00fcrener Gebiet wurde, aus vielen anderen Korps f\u00fcr die gro\u00dfen K\u00f6lner Veranstaltungen ausgew\u00e4hlt. Seit Jahren bem\u00fcht sich Christian Reuter darum, f\u00fcr seinen Musikzug ein passendes Trommler- und Pfeifferkorps zu finden.<\/i><\/p>\n<p>Doch was dem Aufschwung zu Beginn der 50er Jahre folgte, war entt\u00e4uschend! Viele \u00e4ltere aktive Mitglieder zogen sich zur\u00fcck und der Nachwuchs fehlte. Dem Hoch folgte das Tief und es drohte der Zerfall. Dies wollten aber einige Mitglieder nicht hinnehmen und gaben nicht auf. Besonders Wilhelm Engels, 1.Vorsitzender seit dem 23.07.54, Peter H\u00fcrtgen I als neuer Tambourmajor und Fritz Weyrauch, das damals \u00e4lteste aktive Mitglied, zeigten viel Initiative und gro\u00dfe Begeisterung um die Jugend f\u00fcr den weiteren Fortbestand des Corps zu gewinnen und auszubilden. Erste Erfolge konnten Anfang der 60er Jahre verzeichnet werden, und die lichten Reihen f\u00fcllten sich langsam wieder. Ein erfreuliches Ergebnis f\u00fcr das 40-j\u00e4hrige Bestehen, welches am 29. und 30.04.1967 begangen wurde. Dieses Fest zeigte eine Signalwirkung und gab des Ausschlag, dass sich viele junge Mitglieder als Spieler dem Verein anschlossen. Damit war die lange Durststrecke \u00fcberwunden und 1969 z\u00e4hlte das Corps 74 Mitglieder, davon 29 aktive Spieler.<br \/>\nDie Jugendlichen wurden nicht nur mit viel Flei\u00df, Ausdauer und Geduld, sondern auch mit viel Freude gr\u00f6\u00dftenteils von Peter H\u00fcrtgen I und Peter H\u00fcrtgen II ausgebildet. Fast t\u00e4glich wurde dort getrommelt, ins Horn geblasen oder zur Fl\u00f6te gegriffen.<\/p>\n<p>Zum 45-j\u00e4hrigen Bestehen welches am 29. &#8211; 30.04. 1972 gefeiert wurde, konnte sich unser Corps erstmals in neuen Uniformen pr\u00e4sentieren. Doch die gro\u00dfe Freude der letzten Jahre \u00fcber die fruchtbare Aufbauarbeit und das stetige Wachstum wurde im November des gleichen Jahres stark getr\u00fcbt. Wilhelm Engels, seit 18 Jahren 1. Vor-sitzender des Vereins, verstarb. Er war den Sch\u00fclern und Jugendlichen des Vereins eine Art &#8222;zweiter Vater&#8220; gewesen und den \u00e4lteren Mitgliedern ein treuer und aufrichtiger Kamerad. Kurze Zeit sp\u00e4ter verstarb auch der alte Ehrenvorsitzende Josef Zeitz im Alter von 87 Jahren. Trotz dieses gro\u00dfen Verlustes musste das Vereinsleben weitergehen, und Josef Jansen sen. aus Stra\u00df \u00fcbernahm das Amt des 1.Vorsitzenden. Durch die Anschaffung von 19 Trompeten, 2 Tenorh\u00f6rner und einer &#8222;dicken Tromm&#8220; wurde das musizieren durch die Variante Blasmusik erweitert. Am 15. Mai 1974 wurde erstmals auf den neuen Instrumenten geprobt. Damit war der Grundstein f\u00fcr den Umbruch zur Blasmusik gelegt, und der Vereinsname wurde ge\u00e4ndert in Tambourcorps- u. Musikzug &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; Gey. Es galt nicht nur die Handhabung der Blas-instrumente zu beherrschen, sondern auch die dazu geh\u00f6rigen Notenkenntnisse mussten neu erlernt werden. Zur bisherigen Ausbildung kamen also neue, zus\u00e4tzliche Belastungen hinzu. Die Begeisterung war so gro\u00df, dass auch diese H\u00fcrde genommen wurde, und am 01.02.1975 erstmals auf der Kappensitzung in Gey Karnevalsmelodien pr\u00e4sentiert werden konnten.<\/p>\n<p>Hat man in den ersten Jahren \u00fcberwiegend mit Trompeten musiziert, so vollzog sich in den Folgejahren bis hin zur Gegenwart nach und nach eine Vervollst\u00e4ndigung des Klangk\u00f6rpers. Instrumente wie Bariton, Tuba, Fl\u00f6te, Fl\u00fcgelhorn, Klarinette, Saxophon, Posaune Tenorhorn, Waldhorn und Schlagzeug wurden integriert. Nachdem sich der Vorstand 1970 noch gegen weibliche aktive Mitglieder ausgesprochen hatte, wurde dieser Beschlu\u00df 1976 aufgehoben, und mit Annemie Lang (Tochter v. P. H\u00fcrtgen II) trat das erste weibliche aktive Mitglied dem Verein bei. Im Laufe der Jahre sollten diesem Beispiel weitere folgen. Auch die Verbindung zum Rhein blieb weiterhin bestehen, und so nahmen wir in den Jahren 1976 und 1977 am Veedelszoch in K\u00f6ln-Niehl teil. Der H\u00f6hepunkt des Jahres 1977 war das 50-j\u00e4hrige Bestehen. Mit einem Festkonzert, gestaltet vom JBO Lendersdorf und der Folkloregruppe Crescendo, dem sich die Festversammlung anschlo\u00df, wurden die Feierlichkeiten am 03.06.1977 er\u00f6ffnet. Im Laufe der Veranstaltung konnten bei der Jubilarehrung 13 Mitglieder f\u00fcr eine 40-j\u00e4hrige Vereinszugeh\u00f6rigkeit und mehr, sowie weitere 13 Mitglieder f\u00fcr 25-j\u00e4hrige Vereinszugeh\u00f6rigkeit und mehr ausgezeichnet werden. Der Er\u00f6ffnungsumzug am 04.06. 1977 wurde von einem Musikverein und 2 Tambourcorps musik. gestaltet. 9 befreundete Spielmannsz\u00fcge und ein Musikverein nahmen am gro\u00dfen Festzug am 05.06.1977 teil, der im Festzelt mit einem Gesamtspiel seinen Abschlu\u00df fand. Mit dem abendlichen Abschlussball klang ein gro\u00dfes Fest f\u00fcr unseren Verein aus.<\/p>\n<p>Fritz Weyrauch (\ufffd), das bis dahin \u00e4lteste aktive Mitglied, schied nach fast 50-j\u00e4hriger aktiver Spielert\u00e4tigkeit aus dem Kreis der Aktiven aus. F\u00fcr seinen treuen Einsatz und seine Verdienste um den Verein danken wir Ihm und erinnern uns gerne an die gemeinsame Zeit. 1978 l\u00f6ste Rolf Spindler Josef Jansen sen. (\ufffd) als ersten Vorsitzenden ab. Einen fr\u00f6hlichen Tag verlebten die Mitglieder in K\u00f6nigswinter und im Ahrtal, mit Ausklang in gem\u00fctlicher Runde im Vereinslokal. Zum &#8222;Jahr des Kindes&#8220; initierte unsere Jugendabteilung einen &#8222;Tag der Kinder&#8220; am 21.10.1979 auf dem Sportplatz in Gey. Aus dieser Veranstaltung konnte ein Reinerl\u00f6s von ca. DM 1300,&#8211; dem Kindergarten in Gey \u00fcbergeben werden. Der Jahresausflug f\u00fchrte uns in diesem Jahr zur Houverather Kirmes, wo f\u00fcr uns alle erstaunlicher Weise die Parade dreimal abgenommen wurde. Unsere Teilnahme brachte uns eine Einladung f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr zum Karnevalsumzug im Nachbarort Doveren ein. Unter Mitwirkung des MV &#8222;Frohsinn&#8220; Schmidt wurde am 18.05.1980 das erste Konzert in der Mehrzweckhalle in Gey veranstaltet. In der Bev\u00f6lkerung kam das Konzert so gut an, dass der Wunsch nach einer Wiederholung laut wurde. Diesem Wunsch wird bis heute jedes Jahr im Oktober entsprochen.<\/p>\n<p>Ein Wort des Dankes, welches nicht unerw\u00f6hnt bleiben soll, geb\u00fchrt auch dem ewachsamen Auges der Finanzen. Am 30.01.1982 \u00fcbernahm Peter Huppertz das Amt des Kassierers, und k\u00fcmmerte sich seit dieser Zeit bis zum Jahr 2015 in vorbildlicherweise um eine exakte Kassenf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Neben den zahlreichen Umz\u00fcgen zu Karneval, Sch\u00fctzen- und Maifesten kann aus den 80er Jahren noch von nachstehenden H\u00f6hepunkten berichtet werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Ausflug nach Heimerzheim und Teilnahme am Winzerfest 1980, mit Musik. Begleitung der Weink\u00f6nigin im Festzug<\/li>\n<li>Teilnahme am Karnevalsumzug in Doveren 1981<\/li>\n<li>Teilnahme am Priesterjubil\u00e4um von Arnold Poll am Fronleich-namstag 1981 in Houverath<\/li>\n<li>Konzert in der Mehrzweckhalle Gey, mit Teilnahme der Musikfreunde Kleinhau und den Jagdhornbl\u00e4sern aus G\u00fcrzenich<\/li>\n<li>55-j\u00e4hriges Bestehen, 23.10.1982 Tanzabend mit der &#8222;Dancing Band&#8220;, 24.10.1982 Jubil\u00e4umskonzert, mit der Bl\u00e4servereinigung Merode und unseren eigenen Kr\u00e4ften<\/li>\n<li>08.-10.10.1983 : erster mehrt\u00e4giger Vereinsausflug nach Berlin. Eine Fahrt mit Hindernissen, die man nicht vergisst.<\/li>\n<li>Im Oktober fand das jetzt schon obligatorische Konzert unter Mitwirkung des MV &#8222;Euphonie&#8220; Mariaweiler statt.<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"justify\">1984 wurde G\u00fcnter Steckenborn zum neuen 1.Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Er folgte damit Rolf Spindler. Auch heute noch wird dieses Amt von Ihm bekleidet und es ist eines von vielen Beispielen f\u00fcr Best\u00e4ndigkeit in der Vereinsarbeit. Zum 5. Konzert konnte im Oktober 1984 ein weiteres kleines Jubil\u00e4um gefeiert werden. 10 Jahre Blasmusik bei der &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; Gey. Die Gestaltung des Konzertes \u00fcbernahmen neben uns noch die &#8222;Postwakers&#8220; aus den Niederlanden. Nachdem sich seit 5 Jahren kein Nachwuchs mehr einstellte, wurden 1985 in Gey, Stra\u00df, Horm und Schafberg 750 Werbebriefe verteilt, die uns 5 neue Anmeldungen brachten. Mit dem JBO Kreuzau nahmen wir am Sch\u00fctzenzug in D\u00fcsseldorf teil, und gestalteten gemeinsam unser Konzert.<br \/>\n<b>1986 und wieder ein Jubil\u00e4um!<\/b><br \/>\nPeter H\u00fcrtgen I wurde im August f\u00fcr seine 30-j\u00e4hrige Chorf\u00fchrert\u00e4tigkeit durch die Aktiven und den Vorstand des Vereins geehrt. Durch seinen unerm\u00fcdlichen Einsatz hat er die Entwicklung des Vereins stets vorangetrieben und wesentlich gepr\u00e4gt. Das Konzert unter Mitwirkung des MV &#8222;Diana&#8220; Kesternich war einer von 53 Auftritten die der Musikzug in diesem Jahr absolvierte.<\/p>\n<p><b>60-j\u00e4hriges Bestehen vom 22.05.- 24.05.1987<\/b><\/p>\n<p>Das 60-j\u00e4hrige Bestehen wurde am 22.05.1987 mit einem Festkommers er\u00f6ffnet, dem sich ein Tanzabend anschlo\u00df. Der Er\u00f6ffnungsumzug am 23.05.1987 wurde von 7 Musikkapellen und 6 Tambourcorps begleitet. Zum gro\u00dfen Festumzug am 24.05.1987 konnten 8 Musikvereine und 4 Tambourcorps sowie die Ortsvereine aus Gey und Stra\u00df begr\u00fc\u00dft werden, so dass der Bev\u00f6lkerung ein pr\u00e4chtiger Anblick pr\u00e4sentiert werden konnte.<\/p>\n<p>Im Anschlu\u00df an den Festzug fand im Festzelt unter musik. Mitwirkung der Gastvereine der Ausklang statt. Zum 60-j\u00e4hrigen Bestehen z\u00e4hlte man 22 aktive Mitglieder, 3 Jugendliche in der Ausbildung, 51 passive Mitglieder sowie 11 Ehrenmitglieder.<\/p>\n<p>Rund 50 Auftritte, darunter kirchliche Veranstaltungen, Jubil\u00e4en, Karneval, Mai- und Sch\u00fctzenumz\u00fcge, wurden in diesem Jahr absolviert. \u00fcberall, wo eine Musik gebraucht wurde, waren wir zur Stelle. Einen guten Besuch verzeichnete auch unsere Konzertveranstaltung am 25.10.87 in der Mehrzweckhalle, bei der uns die Bl\u00e4sergruppe Ellen musikalisch unterst\u00fctzte.<\/p>\n<p>Zum Geselligen im Gesch\u00e4ftsjahr 1988 trugen das Grillfest am 02.07.88, und Vereinsausflug vom 14.10.-18.10.88 nach Ainring bei. Um die M\u00fchen der Aktiven zu belohnen und die Kameradschaft innerhalb des Vereins zu st\u00e4rken, wurde am 02.07.88 ein Grillfest im Vereinslokal Reinartz durchgef\u00fchrt. Bei guter Stimmung wurden hier einige vergn\u00fcgsame Stunden gemeinsam verbracht. F\u00fcr eine 40-j\u00e4hrige Mitgliedschaft wurden bei dieser Gelegenheit Peter H\u00fcrtgen I und Franz Schmitz ausgezeichnet. Nach 5-j\u00e4hriger Abstinenz wurde wieder ein Vereinsausflug durchgef\u00fchrt. Als Ziel hatte man den &#8222;Singenden Wirt&#8220; in Ainring avisiert. Nach strapazi\ufffdser n\u00e4chtlicher Anreise wurden wir hier bereits mit einem bayrischen Fr\u00fchst\u00fcck erwartet, dem sich gleich ein Fr\u00fchschoppen mit musik. Einlagen des Wirtes anschlo\u00df. Der weitere Ablauf war bestimmt von einigen Ausfl\u00fcgen zu den Sehensw\u00fcrdigkeiten des Berchtesgadener Landes sowie Unterhaltungsabende mit dem &#8222;Singenden Wirt&#8220;. Alle waren von den Tagen in Ainring so begeistert, dass noch Wochen sp\u00e4ter dieser Ausflug in aller Munde war. Wieder Zuhause angekommen, galt es die Vorbereitungen f\u00fcr das Konzert am 23.10.88 fortzuf\u00fchren. Unter Mitwirkung der Musikfreunde Kleinhau wurde dem Publikum ein bunter Reigen volkst\u00fcmlicher Blasmusik geboten. Die Anzahl der Auftritte lag in diesem Jahr bei 46.<\/p>\n<p>Beim Grillfest am 12.08.89 konnten 6 Mitglieder f\u00fcr eine 40-j\u00e4hrige Vereinszugeh\u00f6rigkeit ausgezeichnet werden: P. H\u00fcrtgen II, Willi Breuer, Peter Kirschbaum, Toni Poll, Josef Gerhards und Josef Poll. Am 15.10.89 wurde unsere Konzertveranstaltung zum 10. Mal durchgef\u00fchrt. Aus diesem Anlass wurde beschlossen, den musikalischen Part der Veranstaltung dem Bergmannsorchester der Rheinbraun zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Da der Nachwuchs seit mehreren Jahren ausblieb, wurden in 1989 mehrere Aktionen der Nachwuchswerbung in Form von Hauswurf-sendungen durchgef\u00fchrt. Unsere Bem\u00fchungen blieben leider erfolglos &#8211; wir konnten keine Neuzug\u00e4nge verzeichnen.<\/p>\n<p>Eine weitere bittere Nachricht war der drohende Verlust unseres \u00dcbungsraumes. Das Geb\u00e4ude der &#8222;Alten Waschanstalt&#8220; an der D\u00fcrener Str., in dem wir unsere w\u00f6chentlichen Proben abhalten, wurde verkauft und durch den Neubau der KSK ersetzt. F\u00fcr die \u00dcbergangszeit wurde uns die Nutzung des Feuerwehrger\u00e4tehauses genehmigt, in dem wir f\u00fcr ca. 2 Jahre unsere Proben durchf\u00fchrten. Die Anzahl der Auftritte blieb bei 46. Nach langer Durststrecke konnten wir in diesem Jahr 8 Neuzug\u00e4nge auf der Aktivenseite verzeichnen. 2 Spieler und 6 Auszubildende traten in 1990 dem Musikzug &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; Gey bei. Unser Vereins-ausflug f\u00fchrte uns vom 05.10.-09.10.90 nach Reith im Alpbachtal. Das 11. Jahreskonzert fand am 28.10.90 unter Mitwirkung des Blasorchesters Birkesdorf statt, und war einer von insgesamt 47 Auftritten. F\u00fcr 1991 standen 41 Auftritte auf dem Terminplan, darunter eine Vielzahl an Umz\u00fcgen zu Sch\u00fctzen- und Maifesten. Fester Bestandteil des Termin-plans ist das j\u00e4hrlich stattfindende Konzert, bei dem am 20.10.91 zwei verdiente Mitglieder f\u00fcr ihre mehr als 40-j\u00e4hrige aktive Mitarbeit im Musikzug eine besondere Ehrung zuteil wurde. Durch den Vorsitzenden des KV D\u00fcren, Herrn Josef Klinkenberg, wurden Peter H\u00fcrtgen I und Peter H\u00fcrtgen II mit der Ehrennadel in Gold des Volksmusikerbundes f\u00fcr 40-j\u00e4hrige aktive T\u00e4tigkeit ausgezeichnet. F\u00fcr 35-j\u00e4hrige T\u00e4tigkeit als Chorf\u00fchrer bzw. Dirigent wurde P. H\u00fcrtgen I noch zus\u00e4tzlich durch den Kreisdirigenten des KV D\u00fcren, Herrn Kr\u00fcttgen mit der Dirigentennadel in Gold ausgezeichnet. F\u00fcr z\u00fcnftige Musik sorgten an diesem Nachmittag die eigenen Kr\u00e4fte und der MV &#8222;Heimatecho&#8220; Steckenborn.<\/p>\n<p>Am 13.10.91 war es dann soweit &#8211; unsere Vereinswirtin Mali Reinartz hatte zum Geburtstag geladen und alle Stammg\u00e4ste lie\u00dfen sich nicht zweimal bitten. Es versteht sich von selbst, dass auch der Musikzug &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; Gey seiner &#8222;Mali&#8220; auf musikalische Weise zum 80.Geburtstag gratulierte. Bei Blasmusik und Freibier wurde bis in den Nachmittag hinein gefeiert, und unserer Wirtin ein Geburtstag mit bleibender Erinnerung bereitet. Leider war es das letzte gro\u00dfe Fest zu dem wir unserer Vereinswirtin gratulieren konnten. Zu den 42 Auftritten die in 1992 absolviert wurden z\u00e4hlte u.a. auch die Mitwirkung beim Empfang der Karnevalsvereine im Rathaus der Gemeinde.<br \/>\nAm 23.05.92 wurde unter der musik. Mitwirkung des Musikzuges der Neubau der KSK in Gey eingeweiht. Bei der ersten Probe wurde jedoch festgestellt, dass eine Nutzung der R\u00e4umlichkeit in dieser Form nicht m\u00f6glich ist. Eine Schallisolierung musste her, da wir von unserer eigenen Musik fast &#8222;erschlagen&#8220; wurden. Diese hat man in gemeinsamer Eigenleistung mit dem LVB angebracht, und so konnten wir am 08.03.93 erstmals in den neuen R\u00e4umlichkeiten wieder nach Herzenslust unserer Probe nachgehen. Unser Dank gilt den Vertretern der Gemeinde und der KSK, die uns wieder ein Zuhause gegeben hatten. Nicht vergessen wollen wir auch an dieser Stelle die Kameraden der L\u00f6schgruppe Gey unter Ihrem damaligen L\u00f6schgruppenf\u00fchrer Paul Karl, die uns Ihre R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr die \u00dcbergangszeit zur Verf\u00fcgung gestellt hatten. Auch kam in diesem Jahr das Gesellige nicht zu kurz. Das Grillfest wurde am 19.07.92 erstmalig in der Grillh\u00fctte am Zeppbusch veranstaltet. War auch der Weg dorthin f\u00fcr viele lang und beschwerlich, so wurden doch alle Teilnehmer durch eine gelungene Veranstaltung mit musik. Einlagen des Musikzuges bei sommerlichen Temperaturen f\u00fcr die Aufstiegsm\u00fchen belohnt.<br \/>\nNach einem Jahr Pause, stand auch wieder ein Vereinsausflug auf dem Programm. Mit 2 Bussen ging die Fahrt vom 16.10. -20.10.92 nach Saalbach-Hinterglemm. Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir am Samstagmorgen unser Quartier. H\u00fcttenwanderung, Ausflugsfahrten und abendl. Veranstaltungen trugen zu einem gelungen Ausflug bei.<br \/>\nMusik. H\u00f6hepunkt des Jahres war die Konzertveranstaltung am 25.10.92 unter Mitwirkung der Original Rureifel Musikanten. Im Laufe dieser Veranstaltung konnten die Mitglieder Albert Hilger f\u00fcr 40 Jahre und Hans-Peter H\u00fcrtgen f\u00fcr 25 Jahre Vereinszugeh\u00f6rigkeit ausgezeichnet werden.<\/p>\n<p><b>Was tun ? Uns geht der Stoff aus!<\/b><br \/>\nNachdem der Stoff f\u00fcr unsere Uniformen nicht mehr hergestellt wurde, war guter Rat gefragt. Es wurden Kataloge gew\u00e4lzt, Stoffproben begutachtet, Angebote eingeholt, doch irgendwie konnte kein gemeinsamer Konsens gefunden werden. Also alles nochmals gr\u00fcndlich durcharbeiten bis zur nachsten Sitzung. Endlich konnte sich dann auf eine Uniform bestehend aus Hose, Weste, Jacke und Binder festgelegt werden, die auf der Jahreshauptversammlung am 29.01.93 den Mitgliedern vorgestellt wurde. Nach gesicherter Finanzierung wurde Ma\u00df genommen und die neue Uniform in Auftrag gegeben. Beim 80-j\u00e4hrigen Bestehen der L\u00f6schgruppe Gey am 09.05.93 konnten wir uns erstmals in der neuen Uniform der \u00d6ffentlichkeit vorstellen. Zu den 53 Auftritten z\u00e4hlte auch das allerseits beliebte Jahreskonzert am 24.10.93 unter Mitwirkung MV Kalterherberg.<br \/>\nAuf Jahreshauptversammlung am 08.01.94 wurde der Vereinsname ge\u00e4ndert in Musikverein &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; Gey, um eine eindeutige Identifikation zu erreichen. Die Nachwuchswerbung wurde in diesem Jahr intensiviert. Per Hauswurfsendung wurde das neu erstellte Ausbildungs-konzept der Bev\u00f6lkerung vorgestellt. F\u00fcr die Ausbildung der Jugendlichen konnten u.a. Musikstudenten der Hochschule Aachen, sowie erfahrene Musiker mit entsprechender musikalischer Voraus-setzung verpflichtet werden. Damit wurde die Ausbildung des Nachwuchses in professionelle H\u00e4nde gelegt. Die Ausbildung erfolgt nach den Grundlagen des Deutschen Volksmusikerbundes, und wird mit den Leistungspr\u00fcfungen der D-Lehrg\u00e4nge abgeschlossen. Beim Tag der Musik am 07.08.94 wurden die einzelnen Instrumente den Interessenten vorgestellt und erkl\u00e4rt. Ferner bestand auch Gelegenheit die Instrumente zu probieren und somit seine Neigung f\u00fcr ein bestimmtes Instrument zu testen. Die Informationsveranstaltung fand reges Interesse und so konnten im Laufe des Tages und der folgenden Wochen 12 Jugendliche f\u00fcr die Ausbildung gewonnen werden. Gro\u00dfen Anteil an der Erstellung und Verwirklichung des neuen Ausbildungskonzeptes hat unser Jugendleiter Hans-Peter H\u00fcrtgen, dem wir f\u00fcr seine geleistete Arbeit in dieser f\u00fcr den Verein so (\u00fcber) lebenswichtigen Angelegenheit zu gro\u00dfem Dank verpflichtet sind.<\/p>\n<p>Zu den geselligen Veranstaltungen z\u00e4hlten das Grillfest in der Grillh\u00fctte am 20.08.94 sowie der Vereinsausflug vom 01.-04.10.94 nach Lo\u00dfburg im Schwarzwald. Das Jahreskonzert fand am 23.10.94 unter Mitwirkung des MV Roetgen statt, und bildete den \u00e4u\u00dferen Rahmen der Ehrungen f\u00fcr 25-j\u00e4hrige Mitgliedschaft von Toni und Norbert Winzen. Die Anzahl der Auftritte lag bei 56.<\/p>\n<p>Zu den 51 Auftritten in 1995 geh\u00f6rte auch erstmals nach langer Zeit wieder die Teilnahme an einem &#8222;Veedelszoch&#8220; zu Karneval. Am Orchideen-Sonntag wurden wir gegen Mittag zu K\u00f6lsch und Erbsensuppe in K\u00f6ln-L\u00f6venich erwartet. Nach der willkommenen St\u00e4rkung und einigen musikalischen Vortr\u00e4gen setzte sich der Karnevalszug in Bewegung. Die Verbindung zur Vereinsgemeinschaft L\u00f6venich hat auch heute noch Bestand.<br \/>\nAm 22.06.95 wurde unserem Dirigenten Peter H\u00fcrtgen I im Rathaus der Gemeinde H\u00fcrtgenwald der B\u00fcrgerpreis f\u00fcr seine besonderen Verdienste um den Musikverein verliehen. Peter H\u00fcrtgen I ist seit dem 23.05.48 aktives Mitglied im heutigen Musikverein, dem er seit dem 26.08.56 als Chorf\u00fchrer \/ Dirigent vorsteht. Zudem bekleidete er noch 25 Jahre ( 1961-1986) das Amt des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers und war als Ausbilder f\u00fcr Fl\u00f6te und Horn t\u00e4tig.<br \/>\nErstmals seit 16 Jahren wurde eine Konzertveranstaltung musikalisch alleine gestaltet. Aufgrund der finanziellen Mehraufwendungen f\u00fcr die Ausbildung galt es die Ausgaben wo m\u00f6glich zu reduzieren. Was lag da n\u00e4her, als die Kosten f\u00fcr eine Gastkapelle einzusparen. Ein gewagter Versuch, da viele Besucher die unterschiedlichen Musikrichtungen die durch die Teilnahme einer Gastkapelle gegeben sind sch\u00e4tzten. Die neu einstudierten St\u00fccke wurden vom Publikum mit Erstaunen aufgenommen, so dass sich die anf\u00e4ngliche Skepsis schnell in Begeisterung wandelte. Im Nachhinein k\u00f6nnen wir sagen, dass unsere Entscheidung richtig war. Wilfried H\u00fcrtgen wurde w\u00e4hrend der Veranstaltung die Ehrung f\u00fcr 25-j\u00e4hrige Mitgliedschaft zuteil.<br \/>\nAnstelle des Grillfestes wurde in diesem Jahr eine Weihnachtsfeier mit vorheriger Wanderung durch die heimischen W\u00e4lder f\u00fcr alle Mitglieder durchgef\u00fchrt. Anschlie\u00dfend kehrte man ins neue Pfarrheim ein, wo der Nikolaus nicht lange auf sich warten lie\u00df. Unsere Auszubildenden hatten eigens f\u00fcr diesen Nachmittag einige Weihnachtslieder ge\u00fc\u00fcbt und gaben hier ihre erste \u00f6ffentliche Kostprobe, die von den Anwesenden mit viel Beifall bedacht wurde. Am 06.07.96 wurde auf dem Vorplatz der Mehrzweckhalle erstmalig ein musikalischer D\u00e4mmerschoppen veranstaltet. F\u00fcr das leibliche Wohl war bestens gesorgt, so dass sich unsere G\u00e4ste einen gem\u00fctlichen Nachmittag bei unterhaltsamer Blasmusik g\u00f6nnen konnten. Leider hielten die schlechten Witterungsverh\u00e4ltnisse viele vom Besuch der Veranstaltung ab. Dennoch war es ein gelungener Nachmittag der nach Meinung der Anwesenden wiederholt werden sollte.<br \/>\nUm die Vorbereitung f\u00fcr das anstehende Jahreskonzert optimal zu gestalten, wurde erstmals ein Probewochenende durchgef\u00fchrt. Damit sich ganz auf die Musik konzentriert werden konnte, verbrachten die Aktiven das Wochenende vom 11.09. &#8211; 13.09.96 in der Jugendherberge in Rurberg. Hier wurde intensiv an den Schwachstellen der vorher einstudierten St\u00fccke gearbeitet, und der letzte Feinschliff durchgef\u00fchrt. Die Konzertveranstaltung am 20.10.96 best\u00e4tigte dann, dass sich die intensiven Probearbeiten gelohnt hatten. Eine Vielzahl neuer Titel aus Klassik, Film und neuzeitlicher Musik verdeutlichten dem begeisterten Publikum die breite Palette der Blasmusik die durch intensive Probe m\u00f6glich ist. Der Vereinsausflug f\u00fchrte uns in der Zeit vom 25.-27.10.96 nach Winterberg, wo u.a. ein Besuch der Bob- und Rodelbahn, des Erzbergwerks und eine Planwagenfahrt auf dem Programm standen. Auch unser Nachwuchs machte auf sich aufmerksam in dem von 5 Auszubildenden die Leistungspr\u00fcfung zum D-1 Lehrgang bestanden wurde. Ferner wurde das Ausbildungskonzept durch die Einf\u00fchrung der musik. Fr\u00fcherziehung erg\u00e4nzt, wozu prompt 18 Anmeldungen eingingen.<\/p>\n<p><b>70-j\u00e4hriges Bestehen <\/b><\/p>\n<p>Vom 01.-04.05.1997 konnten wir das 70-j\u00e4hriges Bestehen feiern, und in Verbindung damit auch als Ausrichter des Kreismusikfestes 1997 fungieren. Eine Bereicherung des Festes war sicherlich der Sternmarsch am 01.05.1997, der nach langer Zeit erstmals wieder durchgef\u00fchrt wurde. 5 Blaskapellen und 2 Tambourcorps f\u00fchrten die Anwohner der Konzertpl\u00e4tze unter klingendem Spiel ins Festzelt. Unter der Beteiligung von 7 Tambourcorps, sowie den Ortsvereinen aus Gey und Stra\u00df zog am 03.05.1997 der Festzug durch die Stra\u00dfen unseres Ortes. Beim gro\u00dfen Tanz- und Showabend am 03.05.1997 mit dem Struwwelpeter-Sextett war das Festzelt bis auf den letzten Platz gef\u00fcllt. Die 6 Musiker hatten es verstanden durch ihr abwechslungsreiches Programm Stimmung und Begeisterung von der ersten bis zur letzten Minute zu vermitteln. Kein Wunder &#8211; dass der Abend verl\u00e4ngert wurde. Das ganzt\u00e4gige Platzkonzert zum Abschlu\u00df der Feierlichkeiten war ebenfalls eine Werbung f\u00fcr die Blas- und Spielmannsmusik. 4 Tambourcorps und 6 Musikkapellen sorgten den ganzen Tag \u00fcber f\u00fcr beste musik. Unterhaltung. Insgesamt haben an diesen 4 tollen Festtagen 23 Musikvereinigungen teilgenom-men. Besonders erfreulich war die Tatsache, dassauch Vereine aus anderen Kreisverb\u00e4nden unserer Einladung gefolgt sind, und somit wesentlich zum Gelingen beigetragen haben.<br \/>\nIm Jahr des 70-j\u00e4hrigen Bestehens geh\u00f6rten per 31.12.1997 dem Musikverein &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; Gey 135 Mitglieder an, mit nachstehender Zusammensetzung:<\/p>\n<table cellpadding=\"3\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hauptorchester:<\/td>\n<td>28 Mitglieder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Nachwuchs:<\/td>\n<td>34 Mitglieder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Passive Mitglieder:<\/td>\n<td>63 Mitglieder<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Ehrenmitglieder:<\/td>\n<td>10 Mitglieder<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"justify\">Zu den 63 Auftritten die in 1997 absolviert wurden z\u00e4hlte auch wiederum die Teilnahme am &#8222;Veedelszoch&#8220; in L\u00f6venich-Weiden sowie unser Herbstkonzert am 19.10.1997. Ferner wurde im November die Leistungspr\u00fcfung zu den verschiedenen D-Lehrg\u00e4ngen von 6 Musikern bestanden. (3x D-1, 2x D-2, 1x D-3).<\/p>\n<p>Am 23.05.1998 galt es eine Ehrung besonderer Art vorzunehmen. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte konnte ein Mitglied auf 50 Jahre <u>aktive<\/u> Mitgliedschaft zur\u00fcckblicken. Mit Pauken und Trompeten zogen die Aktiven am 23.05.1998 zu Peter H\u00fcrtgen I und gratulierten Ihrem Dirigenten auf musik. Weise zu diesem seltenen Jubil\u00e4um.<br \/>\nDas Interesse, sich musikalisch zu bet\u00e4tigen, hielt auch in 1998 an. Im Laufe des Jahres konnten wir 13 Neuanmeldungen f\u00fcr eine Ausbildung verzeichnen. Der musik. D\u00e4mmerschoppen am 20.06.1998 und das Herbstkonzert waren die herausragenden Ereignisse. Unterst\u00fctzt wurden wir beim D\u00e4mmerschoppen durch die Engelgauer Musikanten. W\u00e4hrend des Herbstkonzertes am 18.10.1998 wurden die Mitglieder Alfred Frangenheim, Franz Schmitz und Peter H\u00fcrtgen I f\u00fcr Ihre 50-j\u00e4hrige Vereinszugeh\u00f6rigkeit geehrt. Zus\u00e4tzlich wurde Peter H\u00fcrtgen I noch die Ehrung des Volksmusikerbundes f\u00fcr 50 Jahre <u>aktive<\/u> Mitgliedschaft zuteil, die durch Herrn Winands vom Kreisverbandsvorstand durchgef\u00fchrt wurde. Beendet wurde das Gesch\u00e4ftsjahr 1998 durch die Gestaltung der Weihnachtsandacht sowie der Silvestermesse. Eine v\u00f6llig neue Erfahrung war f\u00fcr alle Aktiven die musik. Gestaltung des karnevalistischen Fr\u00fchschoppens am 31.01.1999 in Kirchherten. Schlie\u00dflich galt es ein 4-st\u00fcndiges Programm mit Karnevalsmusik auszuf\u00fcllen, und das Publikum in Stimmung zu halten. Unsere mitgereisten &#8222;Fans&#8220; haben uns auch hier wieder hervorragend unterst\u00fctzt, und wir wurden f\u00fcr 2000 erneut verpflichtet. Eine weitere Premiere war das erstmals am 20.04.1999 veranstaltete Fr\u00fchjahrskonzert, welches als reine Konzertveranstaltung unter der Dirigentschaft von Christoph Fahle durchgef\u00fchrt wurde. Unser Publikum sollte die M\u00f6glichkeit haben, ohne st\u00f6rende Ger\u00e4uschkulisse unge-zwungen der Musik lauschen zu k\u00f6nnen. Viele Anstrengungen wurden unternommen um eine dem Anlass w\u00fcrdige Atmosph\u00e4re f\u00fcr Zuh\u00f6rer und Musiker zu schaffen. Das \u00fcberwiegend konzertante Programm fand ein positives Echo, und so haben wir auch diese Veranstaltung zu einem festen Bestandteil unserer musik. Aktivit\u00e4ten werden lassen. Am 07.05.1999 hie\u00df es einsteigen zum Vereinsausflug. Unser Ziel war das St\u00e4dtchen Lich in Hessen, wo wir am Samstagnachmittag ein Platzkonzert im Rahmen des Altstadtfestes geben konnten. Rund 140 Teilnehmer hatten sich zum Grillfest am 08.08.1999 angesagt, um bei sommerlichen Temperaturen einen kurzweiligen Nachmittag bei Grillspezialit\u00e4ten und kurzweiligen Einlagen zu erleben. Nach 18 erfolgreichen Jahren &#8222;Musik ist Trumpf&#8220; wurde die Programmgestaltung unseres Herbstkonzertes modifiziert. Bekannte Schmankerl vom Oktoberfest wie Wei\u00dfbier, Obstler, Brezeln, etc. wurden zus\u00e4tzlich originell angeboten und auch positiv von den Besuchern angenommen, so dass diese Veranstaltung Ihre Anziehungskraft weiter steigern konnte. Auch zum sog. Jahrtausendwechsel lie\u00df sich der Musikverein etwas einfallen und lud zur Silvesterparty ins Pfarrheim ein. Nachdem sich die Teilnehmer am Buffet gest\u00e4rkt hatten wurde die Zeit bis zum Jahreswechsel mit einem lustigen Rahmenprogramm ausgef\u00fcllt. Aus dem Jugendbereich konnte von einem erfolgreichen Workshop berichtet werden, weitere 12 Nachwuchskr\u00e4fte wurden f\u00fcr die Instrumentalausbildung gewonnen. 3 Nachwuchskr\u00e4fte absolvierten mit Erfolg die Pr\u00fcfungen im D-Bereich des Dt. Volksmusikerbundes. Langsam aber sicher machten sich die Ausbildungsaktivit\u00e4ten der letzten Jahre bemerk-bar und so konnte unser Nachwuchsorchester erstmalig die musik. Gestaltung der Festandacht zu Weihnachten \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Erinnern wollen wir uns aber auch an unsere in 1998 und 1999 verstorbenen Gr\u00fcndungs- und Ehrenmitglieder Franz Pl\u00fcck, Peter Weyrauch und Albert Hilger.<br \/>\nNach 52 Jahren aktiver Mitgliedschaft trat Peter H\u00fcrtgen I im Januar 2000 zur\u00fcck und \u00fcbergab die musik. Leitung des Vereins an Christoph Fahle. Durch sein <u>ehrenamtliches<\/u> Engagement in mehr als 50 Jahren f\u00fcr den Verein, hat er uns ein beispielhaftes Vereinsleben aufgezeigt.<\/p>\n<p>Neben dem Fr\u00fchjahrs- und Herbstkonzert z\u00e4hlte auch der gemeinsame Ausflug mit den Sch\u00fctzen aus Stra\u00df zur Kreuzeinweihung nach Thierbach zu den besonderen Ereignissen. Im Jugendbereich legten 3 Nachwuchskr\u00e4fte die Pr\u00fcfungen im D-Bereich mit Erfolg ab. Am 20.11.2000 wurde das Nachwuchsorchester neu formiert. Insgesamt 15 Nachwuchsmusiker starteten unter der musik. Leitung von Christoph Fahle in die neue Ausbildungsphase. Der 1. \u00f6ffentliche Auftritt, die Gestaltung der Festandacht am 1. Weihnachtstag, wurde mit Bravour bew\u00e4ltigt. Am 26.11.2000 wurde ein weiterer Workshop durchgef\u00fchrt der insgesamt 14 Kinder f\u00fcr die Instrumentalausbildung hervorbrachte. Auch im Freizeitbereich wurde mit den Kindern und Jugendlichen viel unternommen wie z.B. eine Fahrradtour nach Heimbach, Besuch der Musicals &#8222;Tabaluga&#8220; in Oberhausen und &#8222;Pumuckl&#8220; in Euskirchen.<\/p>\n<p>Tief getroffen hat uns die Nachricht vom Tode unseres Mitglieds Hans-Theo Hellmann, der 1960 eintrat und bis Mai 1976 aktiv am Spiel-geschehen teilgenommen hat. Von 1970 &#8211; 1982 war er zus\u00e4tzlich noch als Kassierer t\u00e4tig und hat sich stets um die Jugendlichen und das gesellige Vereinsleben bem\u00fcht. Gerne erinnern wir uns an die gemeinsame Zeit die wir miteinander verbringen durften.<\/p>\n<p><b>In 2001<\/b> waren wir auf vielen Jubil\u00e4en befreundeter Musik- und Sch\u00fctzenvereine anzutreffen. Festkommerse wurden musik. gestaltet, Unterhaltungsmusik dargeboten und auch der Gro\u00dfe Zapfenstreich stand mehrfach auf dem Programm. Im Rahmen der Kreiskulturtage die in H\u00fcrtgenwald veranstaltet wurden, fand am 22.09.2001 ein gemeinsames Platzkonzert der H\u00fcrtgenwalder Blasmusikvereine statt. Unter Mitwirkung der &#8222;Volksmusikanten&#8220; Vossenack, &#8222;Musikfreunde&#8220; Kleinhau und des MV &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; Gey trugen ca. 80 Musiker das breite Spektrum der Blasmusik mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen vor. Beim Oktober-fest am 20.10.2001 galt es wiederum langj\u00e4hrige Mitglieder f\u00fcr Ihre Vereinstreue auszuzeichnen. F\u00fcr 65-j\u00e4hrige Mitgliedschaft wurden Willi u. Peter Frangenheim geehrt. Auf eine 25-j\u00e4hrige Mitgliedschaft konnten Petra H\u00fcffel, Annemie Lang, Willi Huppertz und Adolf Stoffels zur\u00fcckblicken.<br \/>\nNach langer schwerer Krankheit verstarb im Januar 2002 unser Gr\u00fcndungs- und Ehrenmitglied Jakob Gottschalk. Leider war Ihm nicht mehr die Zeit gegeben, das 75-j\u00e4hriges Bestehen zu erleben.<\/p>\n<p>Nach 20 Jahren Kassierert\u00e4tigkeit legte Peter Huppertz <b>im Jahr 2002<\/b> sein Amt nieder. Hierf\u00fcr gilt ihm der Dank des Vereins. Im gleichen Jahr wurden die Nachwuchsorchester Vossenack und Gey unter dem Namen Jugendorchester H\u00fcrtgenwald zusammengelegt. Unter der Leitung von Simone K\u00f6nig spielten 32 Aktive Jugendliche in diesem Orchester.<\/p>\n<p>Bereits ein Jahr sp\u00e4ter besuchte man mit insgesamt 80 Personen anl\u00e4sslich des Zeltfestes die Musikkapelle Fiss in Tirol. Neben musikalischen Auftritten erlebten wir einige sch\u00f6ne Tage in den Bergen Tirols.<\/p>\n<p>Auch die Nachwuchsarbeit steht nun wieder auf festem Boden und wird weiterhin erfolgreich betrieben.<\/p>\n<p>Nach mehrj\u00e4hriger Pause wurde <b>im Jahr 2004<\/b> wieder ein D\u00e4mmerschoppen im Bankenviertel veranstaltet, jedoch aufgrund schlechter Wetterbedingungen blieb die Besucherzahl hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Im gleichen Jahr wurde am 4. Adventssonntag erstmals ein Kirchenkonzert in der Pfarrkirche Gey dargeboten. Aufgrund der gro\u00dfen Resonanz beschloss man diese Veranstaltung dauerhaft durchzuf\u00fchren. 10 junge Musikerinnen und Musiker r\u00fccken nun aus der Instrumentalausbildung ins Hauptorchester nach.<\/p>\n<p>Nach zwei Jahren T\u00e4tigkeit als Kassierer legte Franz Josef Maus <b>2005<\/b> aus beruflichen Gr\u00fcnden sein Amt nieder. Dies wurde dann vom langj\u00e4hrigen Kassierer Peter Huppertz wieder \u00fcbernommen. Ebenfalls konnte man auf der Kappensitzung in Gey diese mit einer 16k\u00f6pfigen Sitzungsband musikalisch begleiteten, welches bis zum heutigen Tag Bestand hat.<\/p>\n<p><b>Im Jahre 2006<\/b> veranstaltete man gemeinsam mit den Sch\u00fctzen aus Golzheim in deren B\u00fcrgerhalle ein Oktoberfest.<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt <b>des Jahres 2007<\/b> war das 80-j\u00e4hrige Bestehen welches wir drei Tage lang im Juni feierten. Zusammen mit 2 Spielmannsz\u00fcgen und 7 Musikkapellen wurden wiederum Platzkonzerte mit anschlie\u00dfendem Sternmarsch ins Festzelt durchgef\u00fchrt, die mit gro\u00dfer Resonanz durch die Bev\u00f6lkerung aufgenommen wurde.<\/p>\n<p><b>Im Jahr 2008<\/b> konnte G\u00fcnter Steckenborn auf eine 25j\u00e4hrige T\u00e4tigkeit als 1. Vorsitzender zur\u00fcckblicken.<\/p>\n<p><b>Im Jahr 2010<\/b> erfolgte die Aufl\u00f6sung des Jugendorchesters H\u00fcrtgenwald durch einen gemeinsamen Beschluss der beiden Vorst\u00e4nde, konnte man zu diesem Zeitpunkt nur noch auf 10 Aktive zur\u00fcckgreifen. In diesem Jahr wurde von Vorstandsseite die Reform der fachlichen Ausbildung von Musikalischer Fr\u00fcherziehung und Instrumentalausbildung sowie die Gesamtfinanzierung der Ausbildung sehr hoch angesetzt. Ein H\u00f6hepunkt diesen Jahres waren die Gemeinschaftskonzerte mit dem Musikverein Sinzenich im April in Gey und im November in Schwerfen.<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt <b>des Jahres 2011<\/b> war ein dreit\u00e4giger Ausflug nach Hamburg der allen Teilnehmern in guter Erinnerung geblieben ist.<\/p>\n<p><b>2012<\/b> konnten wir wir in gewohnter Weise das 85j\u00e4hrige Bestehen feiern, zu dem wir wieder die Musikkapelle aus Fiss in Tirol bei uns begr\u00fc\u00dfen konnten. Im September diesen Jahres trat unser Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Norbert Winzen nach fast 27j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zur\u00fcck. Seiner geleisteten Arbeit in den ganzen Jahren gilt unser Dank.<\/p>\n<p><b>2013<\/b> brachte wieder neue Herausforderungen an den Verein, wir veranstalteten Mitte Juni die 1. Kulinarische Sommernacht in Gey. Neben den musikalischen Darbietungen konnten sich die G\u00e4ste an vielerlei kulinarischen Spezialit\u00e4ten bedienen.<\/p>\n<p>Auf der Jahreshauptversammlung <b>2014<\/b> trat G\u00fcnter Steckenborn nach 30 Jahren als 1. Vorsitzender des Musikvereins zur\u00fcck, eine Dauer die bisher keiner der Vorsitzenden aufweisen konnte. Ihm gilt der Dank des Musikvereins. F\u00fcr seine Verdienste wurde er im Mai 2014 mit dem Landesehrenteller des Volksmusikerbundes NRW, der zweith\u00f6chsten Auszeichnung des Verbandes geehrt. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde er zum Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglied des Vereins ernannt.<br \/>\nIn 2014 wurde erstmals am Vorabend von &#8222;Musik ist Trumpf&#8220; ein z\u00fcnftiges Oktoberfest in der Mehrzweckhalle veranstaltet, welches in der Bev\u00f6lkerung eine gute Resonanz fand.<\/p>\n<p><b>2015<\/b> erhielten wir anl\u00e4sslich &#8222;Musik ist Trumpf&#8220; Besuch aus den Niederlanden, die Musikkapelle &#8222;Harmonie St. Gerlachus&#8220; aus Oirsbeck gestaltete unser Fest musikalisch mit. Die 2. Kulinarische Sommernacht und das 2. Oktoberfest waren ebenfalls fester Programmbestandteil in diesem Jahr.<\/p>\n<p><b>2016<\/b> stand dann der Gegenbesuch in Holland auf dem Programm, anl\u00e4sslich des Stadtfestes spielten wir dann in Oirsbeck auf.<\/p>\n<p>Im Jahr <strong>2018\u00a0<\/strong>haben wir unsere Musikfreunde in Fiss anl\u00e4sslich der Einweihung ihres neuen Kulturhauses besucht. Auch dieser Ausflug hat mit unvergesslichen Momenten f\u00fcr eine Menge Spa\u00df gesorgt.<\/p>\n<p>Die heutige Stellung unseres Vereins und das musikalische Niveau, dass die Musiker erbringen sind nur aufgrund des Ehrgeizes und Einsatzes aller aktiven Musiker m\u00f6glich. Doch neben den aktiven Musikern lebt der Verein auch von seinen vielen Helfern und Helferinnen ohne die die Veranstaltungen des Vereins nicht durchzuf\u00fchren w\u00e4ren. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank. Auch in den kommenden Jahren werden wir in Gey durch die lange Tradition der Musik in die Pflicht genommen den Fortbestand der Blasmusik zu sichern. Die Ausbildung von Nachwuchsmusikern wird dabei ein Grundstein sein.<br \/>\nWir werden uns auch weiterhin bem\u00fchen, kulturelles Brauchtum aufrecht zu erhalten und durch unsere Musik Freude in den Alltag der Menschen zu bringen. Dar\u00fcber hinaus werden auch die guten Kontakte zu den Ortsvereinen und den befreundeten Musikvereinen weiter gepflegt werden. Unser Bestreben wird es auch k\u00fcnftig sein, den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle und interessante Freizeitgestaltung zu bieten, und eine Umgebung in der sie sich Zuhause f\u00fchlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lassen auch Sie sich von der Musik begeistern denn im Verein ist Musik am sch\u00f6nsten! Wir informieren Sie gerne.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der MV &#8222;Rheinkl\u00e4nge&#8220; Gey eV 1927 hat in den 94 Jahren seines Bestehens eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich gebracht. Einen Einblick in die Geschichte und wie alles begann, sollen Ihnen die nachfolgenden Seiten geben. 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