Chronik

Der MV �Rheinkl�nge� Gey eV 1927 hat in den 85 Jahren seines Bestehens eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich gebracht. Einen Einblick in die Geschichte und wie alles begann, sollen Ihnen die nachfolgenden Seiten geben.

Nach Beendigung des ersten Weltkrieges normalisierte sich das Leben so langsam und verlief wieder in den gewohnten Bahnen. Es wurden wieder Feste gefeiert, so wie es fr�her �blich war, auch das Sch�tzenfest und die Kirmes. Hierbei wurde die Musik-kapelle von den beiden Geyer Spielleuten, Johann Adels und Johann Jakobs beim Festzug und in den Tanzpausen, welche durch Trommel- und Fl�tenspiel ausgef�llt wurden, unterst�tzt. Zu Ihnen gesellte sich im Jahre 1927 noch Jakob Poll. Diese Drei nahmen sich zum Ziel einen Spielmannszug zu gr�nden. Aufgrund der Armut die in dieser Zeit herrschte, schlo� man sich zun�chst der Freiwilligen Feuerwehr Gey an, da auf diesem Wege eine beh�rdliche Unterst�tzung bei der Anschaffung von Instrumenten erwartet werden durfte. Schon bald meldeten sich viele junge M�nner des Ortes, die die notwendige Begeisterung mitbrachten, um mit den ersten Ausbildern Johann Adels und Jakob Poll zu beginnen. Der Wunsch nach Selbst�ndigkeit und freier Entfaltung als Spielmannszug wuchs, und so l�ste man sich im Jahre 1929 von der Feuerwehr um k�nftig als Trommler- und Pfeifercorps �Rheinkl�nge� Gey fortzubestehen. Dieser Name wurde abgeleitet nach dem damaligen �Marsch 3� der den Titel �Rheinkl�nge� trug. Das so getaufte Corps verf�gt heute noch �ber das Notenblatt, das unerkl�rlicherweise mit: Stettin, den 10.August 1937, datiert ist. Die damaligen Beh�rden waren von dieser Idee jedoch nicht begeistert, und beschlagnahmten die Instrumente als Ihr Eigentum. Trotz der Not und Mittellosigkeit der Mitglieder fand man einen Weg, der dem Corps wieder die Erf�llung seiner W�nsche n�her brachte.

Der sonnt�gliche Fr�hschoppen, zu dem sich alle trafen, sollte dies bewirken. Jeder durfte f�r ein Bier und ein paar Zigaretten sein Geld behalten, das �brige Geld wurde in einen rund gehenden Hut gelegt, eine heute fast unvorstellbare Sache. Begeisterung und freiwillige Opferbereitschaft wurden zum Fundament des Corps, dem eine steile Aufw�rtsentwicklung nun gesichert schien. So dauerte es eine ganze Zeit, ehe man wieder �ber Instrumente verf�gte und an kirchlichen und weltlichen Festtagen in Gey und den Nachbarorten mit 15 Aktiven teil-nehmen konnte. Im ganzen Kreisgebiet wurde das Corps mit seiner Musik bekannt und verf�gte im Jahre 1934 bereits �ber 20 Aktive. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges wurde das Corps wiederum vom Schicksal hart getroffen. Die Einstellung des Spielbetriebes beendete j�h die erfolgreiche Aufbauzeit. Elf aktive Mitglieder des Corps kehrten nicht mehr zur�ck. Ihnen gilt wie allen unseren Verstorbenen unser Dank und unsere Anerkennung. Nach Beendigung der Kriegswirren durfte das Tambourcorps �Rheinkl�nge� Gey als erstes Corps im Kreis D�ren mit Genehmigung der Milit�rregierung vom 24.08.1948, die Spielt�tigkeit wieder aufnehmen. Unter dem Vorsitzenden Josef Zeitz und Tambourmajor Rainer Paulus wurde das Corps neu aufgebaut und das Trommel- und Fl�tenspiel wieder ge�bt. Ordnung und Disziplin standen immer an erster Stelle des Corps. Dazu geh�rten z.B. die regelm��ige Teilnahme an den �bungsstunden, eine saubere Uniform und ein exaktes Spiel. Ebenso aber auch folgender 3. Punkt des Nachtrages zur Satzung vom 7. August 1949: Alle Mitglieder, die bei einem Wecken fehlen, haben sofort eine Strafe von DM 2,– zu entrichten. Dar�ber mag man heute sicherlich lachen. Der Erfolg stellte sich in den Folgejahren ein, als man 1951 / 1952 die Kreismeisterschaft erringen konnte. 1954 spielte man erstmals zu Karneval in K�ln auf einer Kappensitzung. Glanzvoller H�hepunkt des Jahres 1952 war das 25-j�hrige Bestehen am 24. und 25. Mai. An diesem Fest konnten noch alle Gr�nder und 22 Mitglieder aus dem Gr�ndungsjahr 1927 teilnehmen.

Pressebericht aus dem Jahr 1954: Gey im K�lner Rosenmontagszug

Gey. � Das Tambourkorps �Rheinkl�nge� aus Gey wird in diesem Jahre an der Spitze des Rosenmontagszuges maschieren. Es wurde au�erdem f�r die Teilnahme an zwei gro�en Prunksitzungen verpflichtet. Unter seinem Tambourmajor Rainer Paulus waren die Geyer Trommel- und Pfeiffenm�nner bereits in K�ln, um auf der Karnevals-�Kammer� ihre schmucken Uniformen in Empfang zu nehmen. Anschlie�end begann die K�lner Prinzengarde ihre Karnevalsveranstaltungen mit einem Fackelzug, zu dem die Geyer ebenfalls mit aufspielten. Der Kapellmeister der K�lner Prinzengarde, Christian Reuter, der mit seinem Orchester auch in D�ren kein Unbekannter ist, hatte das Geyer Tambourcorps �Rheinkl�nge� das im Jahre 1952 Kreismeister im D�rener Gebiet wurde, aus vielen anderen Korps f�r die gro�en K�lner Veranstaltungen ausgew�hlt. Seit Jahren bem�ht sich Christian Reuter darum, f�r seinen Musikzug ein passendes Trommler- und Pfeifferkorps zu finden.

Doch was dem Aufschwung zu Beginn der 50er Jahre folgte, war entt�uschend! Viele �ltere aktive Mitglieder zogen sich zur�ck und der Nachwuchs fehlte. Dem Hoch folgte das Tief und es drohte der Zerfall. Dies wollten aber einige Mitglieder nicht hinnehmen und gaben nicht auf. Besonders Wilhelm Engels, 1.Vorsitzender seit dem 23.07.54, Peter H�rtgen I als neuer Tambourmajor und Fritz Weyrauch, das damals �lteste aktive Mitglied, zeigten viel Initiative und gro�e Begeisterung um die Jugend f�r den weiteren Fortbestand des Corps zu gewinnen und auszubilden. Erste Erfolge konnten Anfang der 60er Jahre verzeichnet werden, und die lichten Reihen f�llten sich langsam wieder. Ein erfreuliches Ergebnis f�r das 40-j�hrige Bestehen, welches am 29. und 30.04.1967 begangen wurde. Dieses Fest zeigte eine Signalwirkung und gab des Ausschlag, da� sich viele junge Mitglieder als Spieler dem Verein anschlossen. Damit war die lange Durststrecke �berwunden und 1969 z�hlte das Corps 74 Mitglieder, davon 29 aktive Spieler.
Die Jugendlichen wurden nicht nur mit viel Flei�, Ausdauer und Geduld, sondern auch mit viel Freude gr��tenteils von Peter H�rtgen I und Peter H�rtgen II ausgebildet. Fast t�glich wurde dort getrommelt, ins Horn geblasen oder zur Fl�te gegriffen.

Zum 45-j�hrigen Bestehen welches am 29. – 30.04. 1972 gefeiert wurde, konnte sich unser Corps erstmals in neuen Uniformen pr�sentieren. Doch die gro�e Freude der letzten Jahre �ber die fruchtbare Aufbauarbeit und das stetige Wachstum wurde im November des gleichen Jahres stark getr�bt. Wilhelm Engels, seit 18 Jahren 1. Vor-sitzender des Vereins, verstarb. Er war den Sch�lern und Jugendlichen des Vereins eine Art �zweiter Vater� gewesen und den �lteren Mitgliedern ein treuer und aufrichtiger Kamerad. Kurze Zeit sp�ter verstarb auch der alte Ehrenvorsitzende Josef Zeitz im Alter von 87 Jahren. Trotz dieses gro�en Verlustes mu�te das Vereinsleben weitergehen, und Josef Jansen sen. aus Stra� �bernahm das Amt des 1.Vorsitzenden. Durch die Anschaffung von 19 Trompeten, 2 Tenorh�rner und einer �dicken Tromm� wurde das musizieren durch die Variante Blasmusik erweitert. Am 15. Mai 1974 wurde erstmals auf den neuen Instrumenten geprobt. Damit war der Grundstein f�r den Umbruch zur Blasmusik gelegt, und der Vereinsname wurde ge�ndert in Tambourcorps- u. Musikzug �Rheinkl�nge� Gey. Es galt nicht nur die Handhabung der Blas-instrumente zu beherrschen, sondern auch die dazu geh�rigen Notenkenntnisse mu�ten neu erlernt werden. Zur bisherigen Ausbildung kamen also neue, zus�tzliche Belastungen hinzu. Die Begeisterung war so gro�, da� auch diese H�rde genommen wurde, und am 01.02.1975 erstmals auf der Kappensitzung in Gey Karnevalsmelodien pr�sentiert werden konnten.

Hat man in den ersten Jahren �berwiegend mit Trompeten musiziert, so vollzog sich in den Folgejahren bis hin zur Gegenwart nach und nach eine Vervollst�ndigung des Klangk�rpers. Instrumente wie Bariton, Tuba, Fl�te, Fl�gelhorn, Klarinette, Saxophon, Posaune Tenorhorn, Waldhorn und Schlagzeug wurden integriert. Nachdem sich der Vorstand 1970 noch gegen weibliche aktive Mitglieder ausgesprochen hatte, wurde dieser Beschlu� 1976 aufgehoben, und mit Annemie Lang (Tochter v. P. H�rtgen II) trat das erste weibliche aktive Mitglied dem Verein bei. Im Laufe der Jahre sollten diesem Beispiel weitere folgen. Auch die Verbindung zum Rhein blieb weiterhin bestehen, und so nahmen wir in den Jahren 1976 und 1977 am Veedelszoch in K�ln-Niehl teil. Der H�hepunkt des Jahres 1977 war das 50-j�hrige Bestehen. Mit einem Festkonzert, gestaltet vom JBO Lendersdorf und der Folkloregruppe Crescendo, dem sich die Festversammlung anschlo�, wurden die Feierlichkeiten am 03.06.1977 er�ffnet. Im Laufe der Veranstaltung konnten bei der Jubilarehrung 13 Mitglieder f�r eine 40-j�hrige Vereinszugeh�rigkeit und mehr, sowie weitere 13 Mitglieder f�r 25-j�hrige Vereinszugeh�rigkeit und mehr ausgezeichnet werden. Der Er�ffnungsumzug am 04.06. 1977 wurde von einem Musikverein und 2 Tambourcorps musik. gestaltet. 9 befreundete Spielmannsz�ge und ein Musikverein nahmen am gro�en Festzug am 05.06.1977 teil, der im Festzelt mit einem Gesamtspiel seinen Abschlu� fand. Mit dem abendlichen Abschlu�ball klang ein gro�es Fest f�r unseren Verein aus.

Fritz Weyrauch (�), das bis dahin �lteste aktive Mitglied, schied nach fast 50-j�hriger aktiver Spielert�tigkeit aus dem Kreis der Aktiven aus. F�r seinen treuen Einsatz und seine Verdienste um den Verein danken wir Ihm und erinnern uns gerne an die gemeinsame Zeit. 1978 l�ste Rolf Spindler Josef Jansen sen. (�) als ersten Vorsitzenden ab. Einen fr�hlichen Tag verlebten die Mitglieder in K�nigswinter und im Ahrtal, mit Ausklang in gem�tlicher Runde im Vereinslokal. Zum �Jahr des Kindes� initierte unsere Jugendabteilung einen �Tag der Kinder� am 21.10.1979 auf dem Sportplatz in Gey. Aus dieser Veranstaltung konnte ein Reinerl�s von ca. DM 1300,– dem Kindergarten in Gey �bergeben werden. Der Jahresausflug f�hrte uns in diesem Jahr zur Houverather Kirmes, wo f�r uns alle erstaunlicher Weise die Parade dreimal abgenommen wurde. Unsere Teilnahme brachte uns eine Einladung f�rs n�chste Jahr zum Karnevalsumzug im Nachbarort Doveren ein. Unter Mitwirkung des MV �Frohsinn� Schmidt wurde am 18.05.1980 das erste Konzert in der Mehrzweckhalle in Gey veranstaltet. In der Bev�lkerung kam das Konzert so gut an, da� der Wunsch nach einer Wiederholung laut wurde. Diesem Wunsch wird bis heute jedes Jahr im Oktober entsprochen.

Ein Wort des Dankes, welches nicht unerw�hnt bleiben soll, geb�hrt auch dem �wachsamen Auge� der Finanzen. Am 30.01.1982 �bernahm Peter Huppertz das Amt des Kassierers, und k�mmert sich seit dieser Zeit in vorbildlicherweise um eine exakte Kassenf�hrung.

Neben den zahlreichen Umz�gen zu Karneval, Sch�tzen- und Maifesten kann aus den 80er Jahren noch von nachstehenden H�hepunkten berichtet werden:

  • Ausflug nach Heimerzheim und Teilnahme am Winzerfest 1980, mit Musik. Begleitung der Weink�nigin im Festzug
  • Teilnahme am Karnevalsumzug in Doveren 1981
  • Teilnahme am Priesterjubil�um von Arnold Poll am Fronleich-namstag 1981 in Houverath
  • Konzert in der Mehrzweckhalle Gey, mit Teilnahme der Musikfreunde Kleinhau und den Jagdhornbl�sern aus G�rzenich
  • 55-j�hriges Bestehen, 23.10.1982 Tanzabend mit der �Dancing Band�, 24.10.1982 Jubil�umskonzert, mit der Bl�servereinigung Merode und unseren eigenen Kr�ften
  • 08.-10.10.1983 � erster mehrt�giger Vereinsausflug nach Berlin. Eine Fahrt mit Hindernissen, die man nicht vergi�t.
  • Im Oktober fand das jetzt schon obligatorische Konzert unter Mitwirkung des MV �Euphonie� Mariaweiler statt.

1984 wurde G�nter Steckenborn zum neuen 1.Vorsitzenden gew�hlt. Er folgte damit Rolf Spindler. Auch heute noch wird dieses Amt von Ihm bekleidet und es ist eines von vielen Beispielen f�r Best�ndigkeit in der Vereinsarbeit. Zum 5. Konzert konnte im Oktober 1984 ein weiteres kleines Jubil�um gefeiert werden. 10 Jahre Blasmusik bei der �Rheinkl�nge� Gey. Die Gestaltung des Konzertes �bernahmen neben uns noch die �Postwakers� aus den Niederlanden. Nachdem sich seit 5 Jahren kein Nachwuchs mehr einstellte, wurden 1985 in Gey, Stra�, Horm und Schafberg 750 Werbebriefe verteilt, die uns 5 neue Anmeldungen brachten. Mit dem JBO Kreuzau nahmen wir am Sch�tzenzug in D�sseldorf teil, und gestalteten gemeinsam unser Konzert.
1986 und wieder ein Jubil�um!
Peter H�rtgen I wurde im August f�r seine 30-j�hrige Chorf�hrert�tigkeit durch die Aktiven und den Vorstand des Vereins geehrt. Durch seinen unerm�dlichen Einsatz hat er die Entwicklung des Vereins stets vorangetrieben und wesentlich gepr�gt. Das Konzert unter Mitwirkung des MV �Diana� Kesternich war einer von 53 Auftritten die der Musikzug in diesem Jahr absolvierte.

60-j�hriges Bestehen vom 22.05.- 24.05.1987

Das 60-j�hrige Bestehen wurde am 22.05.1987 mit einem Festkommers er�ffnet, dem sich ein Tanzabend anschlo�. Der Er�ffnungsumzug am 23.05.1987 wurde von 7 Musikkapellen und 6 Tambourcorps begleitet. Zum gro�en Festumzug am 24.05.1987 konnten 8 Musikvereine und 4 Tambourcorps sowie die Ortsvereine aus Gey und Stra� begr��t werden, so da� der Bev�lkerung ein pr�chtiger Anblick pr�sentiert werden konnte.

Im Anschlu� an den Festzug fand im Festzelt unter musik. Mitwirkung der Gastvereine der Ausklang statt. Zum 60-j�hrigen Bestehen z�hlte man 22 aktive Mitglieder, 3 Jugendliche in der Ausbildung, 51 passive Mitglieder sowie 11 Ehrenmitglieder.

Rund 50 Auftritte, darunter kirchliche Veranstaltungen, Jubil�en, Karneval, Mai- und Sch�tzenumz�ge, wurden in diesem Jahr absolviert. �berall, wo eine Musik gebraucht wurde, waren wir zur Stelle. Einen guten Besuch verzeichnete auch unsere Konzertveranstaltung am 25.10.87 in der Mehrzweckhalle, bei der uns die Bl�sergruppe Ellen musikalisch unterst�tzte.

Zum Geselligen im Gesch�ftsjahr 1988 trugen das Grillfest am 02.07.88, und Vereinsausflug vom 14.10.-18.10.88 nach Ainring bei. Um die M�hen der Aktiven zu belohnen und die Kameradschaft innerhalb des Vereins zu st�rken, wurde am 02.07.88 ein Grillfest im Vereinslokal Reinartz durchgef�hrt. Bei guter Stimmung wurden hier einige vergn�gsame Stunden gemeinsam verbracht. F�r eine 40-j�hrige Mitgliedschaft wurden bei dieser Gelegenheit Peter H�rtgen I und Franz Schmitz ausgezeichnet. Nach 5-j�hriger Abstinenz wurde wieder ein Vereinsausflug durchgef�hrt. Als Ziel hatte man den �Singenden Wirt� in Ainring avisiert. Nach strapazi�ser n�chtlicher Anreise wurden wir hier bereits mit einem bayrischen Fr�hst�ck erwartet, dem sich gleich ein Fr�hschoppen mit musik. Einlagen des Wirtes anschlo�. Der weitere Ablauf war bestimmt von einigen Ausfl�gen zu den Sehensw�rdigkeiten des Berchtesgadener Landes sowie Unterhaltungsabende mit dem �Singenden Wirt�. Alle waren von den Tagen in Ainring so begeistert, da� noch Wochen sp�ter dieser Ausflug in aller Munde war. Wieder Zuhause angekommen, galt es die Vorbereitungen f�r das Konzert am 23.10.88 fortzuf�hren. Unter Mitwirkung der Musikfreunde Kleinhau wurde dem Publikum ein bunter Reigen volkst�mlicher Blasmusik geboten. Die Anzahl der Auftritte lag in diesem Jahr bei 46.

Beim Grillfest am 12.08.89 konnten 6 Mitglieder f�r eine 40-j�hrige Vereinszugeh�rigkeit ausgezeichnet werden: P. H�rtgen II, Willi Breuer, Peter Kirschbaum, Toni Poll, Josef Gerhards und Josef Poll. Am 15.10.89 wurde unsere Konzertveranstaltung zum 10. Mal durchgef�hrt. Aus diesem Anla� wurde beschlossen, den musikalischen Part der Veranstaltung dem Bergmannsorchester der Rheinbraun zu �bertragen.

Da der Nachwuchs seit mehreren Jahren ausblieb, wurden in 1989 mehrere Aktionen der Nachwuchswerbung in Form von Hauswurf-sendungen durchgef�hrt. Unsere Bem�hungen blieben leider erfolglos – wir konnten keine Neuzug�nge verzeichnen.

Eine weitere bittere Nachricht war der drohende Verlust unseres �bungsraumes. Das Geb�ude der �Alten Waschanstalt� an der D�rener Str., in dem wir unsere w�chentlichen Proben abhalten, wurde verkauft und durch den Neubau der KSK ersetzt. F�r die �bergangszeit wurde uns die Nutzung des Feuerwehrger�tehauses genehmigt, in dem wir f�r ca. 2 Jahre unsere Proben durchf�hrten. Die Anzahl der Auftritte blieb bei 46. Nach langer Durststrecke konnten wir in diesem Jahr 8 Neuzu-g�nge auf der Aktivenseite verzeichnen. 2 Spieler und 6 Auszubildende traten in 1990 dem Musikzug �Rheinkl�nge� Gey bei. Unser Vereins-ausflug f�hrte uns vom 05.10.-09.10.90 nach Reith im Alpbachtal. Das 11. Jahreskonzert fand am 28.10.90 unter Mitwirkung des Blasorchesters Birkesdorf statt, und war einer von insgesamt 47 Auftritten. F�r 1991 standen 41 Auftritte auf dem Terminplan, darunter eine Vielzahl an Umz�gen zu Sch�tzen- und Maifesten. Fester Bestandteil des Termin-plans ist das j�hrlich stattfindende Konzert, bei dem am 20.10.91 zwei verdiente Mitglieder f�r ihre mehr als 40-j�hrige aktive Mitarbeit im Musikzug eine besondere Ehrung zuteil wurde. Durch den Vorsitzenden des KV D�ren, Herrn Josef Klinkenberg, wurden Peter H�rtgen I und Peter H�rtgen II mit der Ehrennadel in Gold des Volksmusikerbundes f�r 40-j�hrige aktive T�tigkeit ausgezeichnet. F�r 35-j�hrige T�tigkeit als Chorf�hrer bzw. Dirigent wurde P. H�rtgen I noch zus�tzlich durch den Kreisdirigenten des KV D�ren, Herrn Kr�ttgen mit der Dirigentennadel in Gold ausgezeichnet. F�r z�nftige Musik sorgten an diesem Nachmittag die eigenen Kr�fte und der MV �Heimatecho� Steckenborn.

Am 13.10.91 war es dann soweit – unsere Vereinswirtin Mali Reinartz hatte zum Geburtstag geladen und alle Stammg�ste lie�en sich nicht zweimal bitten. Es versteht sich von selbst, da� auch der Musikzug �Rheinkl�nge� Gey seiner �Mali� auf musikalische Weise zum 80.Geburtstag gratulierte. Bei Blasmusik und Freibier wurde bis in den Nachmittag hinein gefeiert, und unserer Wirtin ein Geburtstag mit bleibender Erinnerung bereitet. Leider war es das letzte gro�e Fest zu dem wir unserer Vereinswirtin gratulieren konnten. Zu den 42 Auftritten die in 1992 absolviert wurden z�hlte u.a. auch die Mitwirkung beim Empfang der Karnevalsvereine im Rathaus der Gemeinde.
Am 23.05.92 wurde unter der musik. Mitwirkung des Musikzuges der Neubau der KSK in Gey eingeweiht. Bei der ersten Probe wurde jedoch festgestellt, da� eine Nutzung der R�umlichkeit in dieser Form nicht m�glich ist. Eine Schallisolierung mu�te her, da wir von unserer eigenen Musik fast �erschlagen� wurden. Diese hat man in gemeinsamer Eigenleistung mit dem LVB angebracht, und so konnten wir am 08.03.93 erstmals in den neuen R�umlichkeiten wieder nach Herzenslust unserer Probe nachgehen. Unser Dank gilt den Vertretern der Gemeinde und der KSK, die uns wieder ein Zuhause gegeben hatten. Nicht vergessen wollen wir auch an dieser Stelle die Kameraden der L�schgruppe Gey unter Ihrem damaligen L�schgruppenf�hrer Paul Karl, die uns Ihre R�umlichkeiten f�r die �bergangszeit zur Verf�gung gestellt hatten. Auch kam in diesem Jahr das Gesellige nicht zu kurz. Das Grillfest wurde am 19.07.92 erstmalig in der Grillh�tte am Zeppbusch veranstaltet. War auch der Weg dorthin f�r viele lang und beschwerlich, so wurden doch alle Teilnehmer durch eine gelungene Veranstaltung mit musik. Einlagen des Musikzuges bei sommerlichen Temperaturen f�r die Aufstiegsm�hen belohnt.
Nach einem Jahr Pause, stand auch wieder ein Vereinsausflug auf dem Programm. Mit 2 Bussen ging die Fahrt vom 16.10. -20.10.92 nach Saalbach-Hinterglemm. Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir am Samstagmorgen unser Quartier. H�ttenwanderung, Ausflugsfahrten und abendl. Veranstaltungen trugen zu einem gelungen Ausflug bei.
Musik. H�hepunkt des Jahres war die Konzertveranstaltung am 25.10.92 unter Mitwirkung der Original Rureifel Musikanten. Im Laufe dieser Veranstaltung konnten die Mitglieder Albert Hilger f�r 40 Jahre und Hans-Peter H�rtgen f�r 25 Jahre Vereinszugeh�rigkeit ausgezeichnet werden.

Was tun ? Uns geht der Stoff aus!
Nachdem der Stoff f�r unsere Uniformen nicht mehr hergestellt wurde, war guter Rat gefragt. Es wurden Kataloge gew�lzt, Stoffproben begutachtet, Angebote eingeholt, doch irgendwie konnte kein gemeinsamer Konsens gefunden werden. Also alles nochmals gr�ndlich durcharbeiten bis zur n�chsten Sitzung. Endlich konnte sich dann auf eine Uniform bestehend aus Hose, Weste, Jacke und Binder festgelegt werden, die auf der Jahreshauptversammlung am 29.01.93 den Mitgliedern vorgestellt wurde. Nach gesicherter Finanzierung wurde Ma� genommen und die neue Uniform in Auftrag gegeben. Beim 80-j�hrigen Bestehen der L�schgruppe Gey am 09.05.93 konnten wir uns erstmals in der neuen Uniform der �ffentlichkeit vorstellen. Zu den 53 Auftritten z�hlte auch das allerseits beliebte Jahreskonzert am 24.10.93 unter Mitwirkung MV Kalterherberg.
Auf Jahreshauptversammlung am 08.01.94 wurde der Vereinsname ge�ndert in Musikverein „Rheinkl�nge“ Gey, um eine eindeutige Identifikation zu erreichen. Die Nachwuchswerbung wurde in diesem Jahr intensiviert. Per Hauswurfsendung wurde das neu erstellte Ausbildungs-konzept der Bev�lkerung vorgestellt. F�r die Ausbildung der Jugendlichen konnten u.a. Musikstudenten der Hochschule Aachen, sowie erfahrene Musiker mit entsprechender musikalischer Voraus-setzung verpflichtet werden. Damit wurde die Ausbildung des Nachwuchses in professionelle H�nde gelegt. Die Ausbildung erfolgt nach den Grundlagen des Deutschen Volksmusikerbundes, und wird mit den Leistungspr�fungen der D-Lehrg�nge abgeschlossen. Beim Tag der Musik am 07.08.94 wurden die einzelnen Instrumente den Interessenten vorgestellt und erkl�rt. Ferner bestand auch Gelegenheit die Instrumente zu probieren und somit seine Neigung f�r ein bestimmtes Instrument zu testen. Die Informationsveranstaltung fand reges Interesse und so konnten im Laufe des Tages und der folgenden Wochen 12 Jugendliche f�r die Ausbildung gewonnen werden. Gro�en Anteil an der Erstellung und Verwirklichung des neuen Ausbildungskonzeptes hat unser Jugendleiter Hans-Peter H�rtgen, dem wir f�r seine geleistete Arbeit in dieser f�r den Verein so (�ber) lebenswichtigen Angelegenheit zu gro�em Dank verpflichtet sind.

Zu den geselligen Veranstaltungen z�hlten das Grillfest in der Grillh�tte am 20.08.94 sowie der Vereinsausflug vom 01.-04.10.94 nach Lo�burg im Schwarzwald. Das Jahreskonzert fand am 23.10.94 unter Mitwirkung des MV Roetgen statt, und bildete den �u�eren Rahmen der Ehrungen f�r 25-j�hrige Mitgliedschaft von Toni und Norbert Winzen. Die Anzahl der Auftritte lag bei 56.

Zu den 51 Auftritten in 1995 geh�rte auch erstmals nach langer Zeit wieder die Teilnahme an einem �Veedelszoch� zu Karneval. Am Orchideen-Sonntag wurden wir gegen Mittag zu K�lsch und Erbsensuppe in K�ln-L�venich erwartet. Nach der willkommenen St�rkung und einigen musikalischen Vortr�gen setzte sich der Karnevalszug in Bewegung. Die Verbindung zur Vereinsgemeinschaft L�venich hat auch heute noch Bestand.
Am 22.06.95 wurde unserem Dirigenten Peter H�rtgen I im Rathaus der Gemeinde H�rtgenwald der B�rgerpreis f�r seine besonderen Verdienste um den Musikverein verliehen. Peter H�rtgen I ist seit dem 23.05.48 aktives Mitglied im heutigen Musikverein, dem er seit dem 26.08.56 als Chorf�hrer / Dirigent vorsteht. Zudem bekleidete er noch 25 Jahre ( 1961-1986) das Amt des Gesch�ftsf�hrers und war als Ausbilder f�r Fl�te und Horn t�tig.
Erstmals seit 16 Jahren wurde eine Konzertveranstaltung musikalisch alleine gestaltet. Aufgrund der finanziellen Mehraufwendungen f�r die Ausbildung galt es die Ausgaben wo m�glich zu reduzieren. Was lag da n�her, als die Kosten f�r eine Gastkapelle einzusparen. Ein gewagter Versuch, da viele Besucher die unterschiedlichen Musikrichtungen die durch die Teilnahme einer Gastkapelle gegeben sind sch�tzten. Die neu einstudierten St�cke wurden vom Publikum mit Erstaunen aufgenommen, so da� sich die anf�ngliche Skepsis schnell in Begeisterung wandelte. Im Nachhinein k�nnen wir sagen, da� unsere Entscheidung richtig war. Wilfried H�rtgen wurde w�hrend der Veranstaltung die Ehrung f�r 25-j�hrige Mitgliedschaft zuteil.
Anstelle des Grillfestes wurde in diesem Jahr eine Weihnachtsfeier mit vorheriger Wanderung durch die heimischen W�lder f�r alle Mitglieder durchgef�hrt. Anschlie�end kehrte man ins neue Pfarrheim ein, wo der Nikolaus nicht lange auf sich warten lie�. Unsere Auszubildenden hatten eigens f�r diesen Nachmittag einige Weihnachtslieder ge�bt und gaben hier ihre erste �ffentliche Kostprobe, die von den Anwesenden mit viel Beifall bedacht wurde. Am 06.07.96 wurde auf dem Vorplatz der Mehrzweckhalle erstmalig ein musikalischer D�mmerschoppen veran-staltet. F�r das leibliche Wohl war bestens gesorgt, so da� sich unsere G�ste einen gem�tlichen Nachmittag bei unterhaltsamer Blasmusik g�nnen konnten. Leider hielten die schlechten Witterungsverh�ltnisse viele vom Besuch der Veranstaltung ab. Dennoch war es ein gelungener Nachmittag der nach Meinung der Anwesenden wiederholt werden sollte.
Um die Vorbereitung f�r das anstehende Jahreskonzert optimal zu gestalten, wurde erstmals ein Probewochenende durchgef�hrt. Damit sich ganz auf die Musik konzentriert werden konnte, verbrachten die Aktiven das Wochenende vom 11.09. – 13.09.96 in der Jugendherberge in Rurberg. Hier wurde intensiv an den Schwachstellen der vorher einstudierten St�cke gearbeitet, und der letzte Feinschliff durchgef�hrt. Die Konzertveranstaltung am 20.10.96 best�tigte dann, da� sich die intensiven Probearbeiten gelohnt hatten. Eine Vielzahl neuer Titel aus Klassik, Film und neuzeitlicher Musik verdeutlichten dem begeisterten Publikum die breite Palette der Blasmusik die durch intensive Probe m�glich ist. Der Vereinsausflug f�hrte uns in der Zeit vom 25.-27.10.96 nach Winterberg, wo u.a. ein Besuch der Bob- und Rodelbahn, des Erzbergwerks und eine Planwagenfahrt auf dem Programm standen. Auch unser Nachwuchs machte auf sich aufmerksam in dem von 5 Auszubildenden die Leistungspr�fung zum D-1 Lehrgang bestanden wurde. Ferner wurde das Ausbildungskonzept durch die Einf�hrung der musik. Fr�herziehung erg�nzt, wozu prompt 18 Anmeldungen eingingen.

70-j�hriges Bestehen

Vom 01.-04.05.1997 konnten wir das 70-j�hriges Bestehen feiern, und in Verbindung damit auch als Ausrichter des Kreismusikfestes 1997 fungieren. Eine Bereicherung des Festes war sicherlich der Sternmarsch am 01.05.1997, der nach langer Zeit erstmals wieder durchgef�hrt wurde. 5 Blaskapellen und 2 Tambourcorps f�hrten die Anwohner der Konzertpl�tze unter klingendem Spiel ins Festzelt. Unter der Beteiligung von 7 Tambourcorps, sowie den Ortsvereinen aus Gey und Stra� zog am 03.05.1997 der Festzug durch die Stra�en unseres Ortes. Beim gro�en Tanz- und Showabend am 03.05.1997 mit dem Struwwelpeter-Sextett war das Festzelt bis auf den letzten Platz gef�llt. Die 6 Musiker hatten es verstanden durch ihr abwechslungsreiches Programm Stimmung und Begeisterung von der ersten bis zur letzten Minute zu vermitteln. Kein Wunder – da� der Abend verl�ngert wurde. Das ganzt�gige Platzkonzert zum Abschlu� der Feierlichkeiten war ebenfalls eine Werbung f�r die Blas- und Spielmannsmusik. 4 Tambourcorps und 6 Musikkapellen sorgten den ganzen Tag �ber f�r beste musik. Unterhaltung. Insgesamt haben an diesen 4 tollen Festtagen 23 Musikvereinigungen teilgenom-men. Besonders erfreulich war die Tatsache, da� auch Vereine aus anderen Kreisverb�nden unserer Einladung gefolgt sind, und somit wesentlich zum Gelingen beigetragen haben.
Im Jahr des 70-j�hrigen Bestehens geh�rten per 31.12.1997 dem Musikverein �Rheinkl�nge� Gey 135 Mitglieder an, mit nachstehender Zusammensetzung:

Hauptorchester: 28 Mitglieder
Nachwuchs: 34 Mitglieder
Passive Mitglieder: 63 Mitglieder
Ehrenmitglieder: 10 Mitglieder

Zu den 63 Auftritten die in 1997 absolviert wurden z�hlte auch wiederum die Teilnahme am �Veedelszoch� in L�venich-Weiden sowie unser Herbstkonzert am 19.10.1997. Ferner wurde im November die Leistungspr�fung zu den verschiedenen D-Lehrg�ngen von 6 Musikern bestanden. (3x D-1, 2x D-2, 1x D-3).

Am 23.05.1998 galt es eine Ehrung besonderer Art vorzunehmen. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte konnte ein Mitglied auf 50 Jahre aktive Mitgliedschaft zur�ckblicken. Mit Pauken und Trompeten zogen die Aktiven am 23.05.1998 zu Peter H�rtgen I und gratulierten Ihrem Dirigenten auf musik. Weise zu diesem seltenen Jubil�um.
Das Interesse, sich musikalisch zu bet�tigen, hielt auch in 1998 an. Im Laufe des Jahres konnten wir 13 Neuanmeldungen f�r eine Ausbildung verzeichnen. Der musik. D�mmerschoppen am 20.06.1998 und das Herbstkonzert waren die herausragenden Ereignisse. Unterst�tzt wurden wir beim D�mmerschoppen durch die Engelgauer Musikanten. W�hrend des Herbstkonzertes am 18.10.1998 wurden die Mitglieder Alfred Frangenheim, Franz Schmitz und Peter H�rtgen I f�r Ihre 50-j�hrige Vereinszugeh�rigkeit geehrt. Zus�tzlich wurde Peter H�rtgen I noch die Ehrung des Volksmusikerbundes f�r 50 Jahre aktive Mitgliedschaft zuteil, die durch Herrn Winands vom Kreisverbandsvorstand durchgef�hrt wurde. Beendet wurde das Gesch�ftsjahr 1998 durch die Gestaltung der Weihnachtsandacht sowie der Silvestermesse. Eine v�llig neue Erfahrung war f�r alle Aktiven die musik. Gestaltung des karnevalistischen Fr�hschoppens am 31.01.1999 in Kirchherten. Schlie�lich galt es ein 4-st�ndiges Programm mit Karnevalsmusik auszuf�llen, und das Publikum in Stimmung zu halten. Unsere mitgereisten �Fans� haben uns auch hier wieder hervorragend unterst�tzt, und wir wurden f�r 2000 erneut verpflichtet. Eine weitere Premiere war das erstmals am 20.04.1999 veranstaltete Fr�hjahrskonzert, welches als reine Konzertveranstaltung unter der Dirigentschaft von Christoph Fahle durchgef�hrt wurde. Unser Publikum sollte die M�glichkeit haben, ohne st�rende Ger�uschkulisse unge-zwungen der Musik lauschen zu k�nnen. Viele Anstrengungen wurden unternommen um eine dem Anlass w�rdige Atmosph�re f�r Zuh�rer und Musiker zu schaffen. Das �berwiegend konzertante Programm fand ein positives Echo, und so haben wir auch diese Veranstaltung zu einem festen Bestandteil unserer musik. Aktivit�ten werden lassen. Am 07.05.1999 hie� es einsteigen zum Vereinsausflug. Unser Ziel war das St�dtchen Lich in Hessen, wo wir am Samstagnachmittag ein Platzkonzert im Rahmen des Altstadtfestes geben konnten. Rund 140 Teilnehmer hatten sich zum Grillfest am 08.08.1999 angesagt, um bei sommerlichen Temperaturen einen kurzweiligen Nachmittag bei Grillspezialit�ten und kurzweiligen Einlagen zu erleben. Nach 18 erfolgreichen Jahren �Musik ist Trumpf� wurde die Programmgestaltung unseres Herbstkonzertes modifiziert. Bekannte Schmankerl vom Oktoberfest wie Wei�bier, Obstler, Brezeln, etc. wurden zus�tzlich originell angeboten und auch positiv von den Besuchern angenommen, so da� diese Veranstaltung Ihre Anziehungskraft weiter steigern konnte. Auch zum sog. Jahrtausendwechsel lie� sich der Musikverein etwas einfallen und lud zur Silvesterparty ins Pfarrheim ein. Nachdem sich die Teilnehmer am Buffet gest�rkt hatten wurde die Zeit bis zum Jahreswechsel mit einem lustigen Rahmenprogramm ausgef�llt. Aus dem Jugendbereich konnte von einem erfolgreichen Workshop berichtet werden, weitere 12 Nachwuchskr�fte wurden f�r die Instrumental-ausbildung gewonnen. 3 Nachwuchskr�fte absolvierten mit Erfolg die Pr�fungen im D-Bereich des Dt. Volksmusikerbundes. Langsam aber sicher machten sich die Ausbildungsaktivit�ten der letzten Jahre bemerk-bar und so konnte unser Nachwuchsorchester erstmalig die musik. Gestaltung der Festandacht zu Weihnachten �bernehmen.

Erinnern wollen wir uns aber auch an unsere in 1998 und 1999 verstorbenen Gr�ndungs- und Ehrenmitglieder Franz Pl�ck, Peter Weyrauch und Albert Hilger.
Nach 52 Jahren aktiver Mitgliedschaft trat Peter H�rtgen I im Januar 2000 zur�ck und �bergab die musik. Leitung des Vereins an Christoph Fahle. Durch sein ehrenamtliches Engagement in mehr als 50 Jahren f�r den Verein, hat er uns ein beispielhaftes Vereinsleben aufgezeigt.

Neben dem Fr�hjahrs- und Herbstkonzert z�hlte auch der gemeinsame Ausflug mit den Sch�tzen aus Stra� zur Kreuzeinweihung nach Thier-bach zu den besonderen Ereignissen. Im Jugendbereich legten 3 Nach-wuchskr�fte die Pr�fungen im D-Bereich mit Erfolg ab. Am 20.11.2000 wurde das Nachwuchsorchester neu formiert. Insgesamt 15 Nachwuchs-musiker starteten unter der musik. Leitung von Christoph Fahle in die neue Ausbildungsphase. Der 1. �ffentliche Auftritt, die Gestaltung der Festandacht am 1. Weihnachtstag, wurde mit Bravour bew�ltigt. Am 26.11.2000 wurde ein weiterer Workshop durchgef�hrt der insgesamt 14 Kinder f�r die Instrumentalausbildung hervorbrachte. Auch im Freizeit-bereich wurde mit den Kindern und Jugendlichen viel unternommen wie z.B. eine Fahrradtour nach Heimbach, Besuch der Musicals �Tabaluga� in Oberhausen und �Pumuckl� in Euskirchen.

Tief getroffen hat uns die Nachricht vom Tode unseres Mitglieds Hans-Theo Hellmann, der 1960 eintrat und bis Mai 1976 aktiv am Spiel-geschehen teilgenommen hat. Von 1970 � 1982 war er zus�tzlich noch als Kassierer t�tig und hat sich stets um die Jugendlichen und das gesellige Vereinsleben bem�ht. Gerne erinnern wir uns an die gemeinsame Zeit die wir miteinander verbringen durften.

In 2001 waren wir auf vielen Jubil�en befreundeter Musik- und Sch�tzenvereine anzutreffen. Festkommerse wurden musik. gestaltet, Unterhaltungsmusik dargeboten und auch der Gro�e Zapfenstreich stand mehrfach auf dem Programm. Im Rahmen der Kreiskulturtage die in H�rtgenwald veranstaltet wurden, fand am 22.09.2001 ein gemeinsames Platzkonzert der H�rtgenwalder Blasmusikvereine statt. Unter Mitwirkung der �Volksmusikanten� Vossenack, �Musikfreunde� Kleinhau und des MV �Rheinkl�nge� Gey trugen ca. 80 Musiker das breite Spektrum der Blasmusik mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen vor. Beim Oktober-fest am 20.10.2001 galt es wiederum langj�hrige Mitglieder f�r Ihre Vereinstreue auszuzeichnen. F�r 65-j�hrige Mitgliedschaft wurden Willi u. Peter Frangenheim geehrt. Auf eine 25-j�hrige Mitgliedschaft konnten Petra H�ffel, Annemie Lang, Willi Huppertz und Adolf Stoffels zur�ckblicken.
Nach langer schwerer Krankheit verstarb im Januar 2002 unser Gr�ndungs- und Ehrenmitglied Jakob Gottschalk. Leider war Ihm nicht mehr die Zeit gegeben, das 75-j�hriges Bestehen zu erleben.

Nach 20 Jahren Kassierert�tigkeit legte Peter Huppertz im Jahr 2002 sein Amt nieder. Hierf�r gilt ihm der Dank des Vereins. Im gleichen Jahr wurden die Nachwuchsorchester Vossenack und Gey unter dem Namen Jugendorchester H�rtgenwald zusammengelegt. Unter der Leitung von Simone K�nig spielten 32 Aktive Jugendliche in diesem Orchester.

Bereits ein Jahr sp�ter besuchte man mit insgesamt 80 Personen anl�sslich des Zeltfestes die Musikkapelle Fiss in Tirol. Neben musikalischen Auftritten erlebten wir einige sch�ne Tage in den Bergen Tirols.

Auch die Nachwuchsarbeit steht nun wieder auf festem Boden und wird weiterhin erfolgreich betrieben.

Nach mehrj�hriger Pause wurde im Jahr 2004 wieder ein D�mmerschoppen im Bankenviertel veranstaltet, jedoch aufgrund schlechter Wetterbedingungen blieb die Besucherzahl hinter den Erwartungen zur�ck. Im gleichen Jahr wurde am 4. Adventssonntag erstmals ein Kirchenkonzert in der Pfarrkirche Gey dargeboten. Aufgrund der gro�en Resonanz beschloss man diese Veranstaltung dauerhaft durchzuf�hren. 10 junge Musikerinnen und Musiker r�cken nun aus der Instrumentalausbildung ins Hauptorchester nach.

Nach zwei Jahren T�tigkeit als Kassierer legte Franz Josef Maus 2005 aus beruflichen Gr�nden sein Amt nieder. Dies wurde dann vom langj�hrigen Kassierer Peter Huppertz wieder �bernommen. Ebenfalls konnte man auf der Kappensitzung in Gey diese mit einer 16k�pfigen Sitzungsband musikalisch begleiteten, welches bis zum heutigen Tag Bestand hat.

Im Jahre 2006 veranstaltete man gemeinsam mit den Sch�tzen aus Golzheim in deren B�rgerhalle ein Oktoberfest.

H�hepunkt des Jahres 2007 war das 80j�hrige Bestehen welches wir drei Tage lang im Juni feierten. Zusammen mit 2 Spielmannsz�gen und 7 Musikkapellen wurden wiederum Platzkonzerte mit anschlie�endem Sternmarsch ins Festzelt durchgef�hrt, die mit gro�er Resonanz durch die Bev�lkerung aufgenommen wurde.

Im Jahr 2008 konnte G�nter Steckenborn auf eine 25j�hrige T�tigkeit als 1. Vorsitzender zur�ckblicken.

Im Jahr 2010 erfolgte die Aufl�sung des Jugendorchesters H�rtgenwald durch einen gemeinsamen Beschluss der beiden Vorst�nde, konnte man zu diesem Zeitpunkt nur noch auf 10 Aktive zur�ckgreifen. In diesem Jahr wurde von Vorstandsseite die Reform der fachlichen Ausbildung von Musikalischer Fr�herziehung und Instrumentalausbildung sowie die Gesamtfinanzierung der Ausbildung sehr hoch angesetzt. Ein H�hepunkt diesen Jahres waren die Gemeinschaftskonzerte mit dem Musikverein Sinzenich im April in Gey und im November in Schwerfen.

H�hepunkt des Jahres 2011 war ein dreit�giger Ausflug nach Hamburg der allen Teilnehmern in guter Erinnerung geblieben ist.

2012 konnten wir wir in gewohnter Weise das 85j�hrige Bestehen feiern, zu dem wir wieder die Musikkapelle aus Fiss in Tirol bei uns begr��en konnten. Im September diesen Jahres trat unser Gesch�ftsf�hrer Norbert Winzen nach fast 27j�hriger T�tigkeit als Gesch�ftsf�hrer zur�ck. Seiner geleisteten Arbeit in den ganzen Jahren gilt unser Dank.

2013 brachte wieder neue Herausforderungen an den Verein, wir veranstalteten Mitte Juni die 1. Kulinarische Sommernacht in Gey. Neben den musikalischen Darbietungen konnten sich die G�ste an vielerlei kulinarischen Spezialit�ten bedienen.

Auf der Jahreshauptversammlung 2014 trat G�nter Steckenborn nach 30 Jahren als 1. Vorsitzender des Musikvereins zur�ck, eine Dauer die bisher keiner der Vorsitzenden aufweisen konnte. Ihm gilt der Dank des Musikvereins. F�r seine Verdienste wurde er im Mai 2014 mit dem Landesehrenteller des Volksmusikerbundes NRW, der zweith�chsten Auszeichnung des Verbandes geehrt. Ein Jahr sp�ter wurde er zum Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglied des Vereins ernannt.
In 2014 wurde erstmals am Vorabend von �Musik ist Trumpf� ein z�nftiges Oktoberfest in der Mehrzweckhalle veranstaltet, welches in der Bev�lkerung eine gute Resonanz fand.

2015 erhielten wir anl�sslich �Musik ist Trumpf� Besuch aus den Niederlanden, die Musikkapelle �Harmonie St. Gerlachus� aus Oirsbeck gestaltete unser Fest musikalisch mit. Die 2. Kulinarische Sommernacht und das 2. Oktoberfest waren ebenfalls fester Programmbestandteil in diesem Jahr.

2016 stand dann der Gegenbesuch in Holland auf dem Programm, anl�sslich des Stadtfestes spielten wir dann in Oirsbeck auf.

Die heutige Stellung unseres Vereins und das musikalische Niveau, dass die Musiker erbringen sind nur aufgrund des Ehrgeizes und Einsatzes aller aktiven Musiker m�glich. Doch neben den aktiven Musikern lebt der Verein auch von seinen vielen Helfern und Helferinnen ohne die die Veranstaltungen des Vereins nicht durchzuf�hren w�ren. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank. Auch in den kommenden Jahren werden wir in Gey durch die lange Tradition der Musik in die Pflicht genommen den Fortbestand der Blasmusik zu sichern. Die Ausbildung von Nachwuchsmusikern wird dabei ein Grundstein sein.
Wir werden uns auch weiterhin bem�hen, kulturelles Brauchtum aufrecht zu erhalten und durch unsere Musik Freude in den Alltag der Menschen zu bringen. Dar�ber hinaus werden auch die guten Kontakte zu den Ortsvereinen und den befreundeten Musikvereinen weiter gepflegt werden. Unser Bestreben wird es auch k�nftig sein, den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle und interessante Freizeitgestaltung zu bieten, und eine Umgebung in der sie sich Zuhause f�hlen. Lassen auch Sie sich von der Musik begeistern denn im Verein ist Musik am sch�nsten! Wir informieren Sie gerne.